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July 18, 2007

Paperholic-Mittwochsgrantler: Wer sagt denn, dass wir weinen…

… wenn uns Wein falsch eingeschenkt wird! Das stecken wir locker weg, kreuzen mit der anwesenden Lebensabschnittspartnerin nur einen vielsagenden Blick, denn man weiss (nein, verehrte K.) weiss beidseits, woran es liegt…

… an den Semesterferien, nämlich. Dann verdienen sich zum Beispiel angehende Sprachwissenschaft(l)erinnen das Geld für ein so genanntes Arschgeweih. Regelmässig stammen sie aus Milieus, in denen die Weinflasche zwecks Selbstbedienung mittig auf dem Tisch platziert wird, weil Mutti von der Lohnarbeit zu müde ist, um beim Abendbrot für gepflegte Abläufe zu sorgen. Und so werkeln die Töchter milieugeschädigt auf den Terrassen vor sich hin.

Nun haben wir uns entschlossen, ein Merkblatt zu gestalten. Es kann von Mitgliedern des einheimischen Wirteverbands via Kontaktformular bei uns bestellt, anschliessend an die Hilfskraft weitergereicht werden. Der Preis (für 100 Blätter) beträgt ein Abendessen für 2 Personen mit 1 Flasche Wein (Jahrgang 2004 abwärts, ersatzweise Freibier).

merkblatt

Originalgrösse: Weltformat IX

By Gris-Gris at 12:01 am CET | Category: Backyard, In Flagranti
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July 17, 2007

German Masters (XXII): Andreas Borcholte

spiegelmiosga

So etwas Grossartiges las man am Fusse des Matterhorns noch nicht – zumindest nicht an prominenter publizistischer Stelle. Dazu sind die Alt-68er von Tages-Anzeiger und Blick wohl zu brav (politisch korrekt), die Leute von der NZZ zu akademisch-angestaubt (lendenlahm) und Köppel von der Weltwoche zu nahe (Entertainfo) an Ingrid Deltenre.

Hektische oder ausbleibende, aber nötige Frisuren-Wechsel, entgleitende Kontaktlinsen, die ins Gesicht geschriebenen Tage – wäre man wortgewandt wie Borcholte (Foto) und hätte eine grössere Leserschaft, man würde das Feld der Nachrichten-Moderatorinnen des Schweizer Fernsehens hier aufm Blog ungeschminkt (ehrlich) beackern. Denn selbstverständlich ist im TV die Anmutung ein – wenn nicht sogar DAS – entscheidende(s) Qualitätskriterium.

So aber bleibt einem nur, still und gequält vor den Schirmen zu sitzen und darauf zu hoffen, dass sich der Spiegel in einer nächsten Split-Ausgabe dieses Themas annimmt.

Andreas Borcholte: Wir sehen uns dann morgen wieder – Miosgas erste Tagesthemen (17. Juli, Spiegel Online)

By Gris-Gris at 12:51 pm CET | Category: Blogs, In Flagranti
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Deutschland/Printmedien: Die Auflagen-Gewinner und -Verlierer

Online-Medienmagazin DWDL.de (16. Juli): IVW 2/2007 – Daten und Analyse von über 340 Titeln

Programm-, Jugend-, Audio-Video- und Games-Zeitschriften sind die großen Verlierer der aktuellen IVW-Auflagendaten. Zulegen konnte erstmals seit längerem wieder der ‘Spiegel’. Größter Gewinner war ‘in – Das Starmagazin’.

By Eric at 2:17 am CET | Category: Linktips
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Music Video: The Zombies – Summertime (1964)

The Zombies were one of the first bands using a Mellotron. (Other early Mellotron owners were Princess Margaret, Peter Sellers, King Hussein of Jordan and Scientology founder L. Ron Hubbard.)

        

Summertime,
And the livin’ is easy
Fish are jumpin’
And the cotton is high

Your daddy’s rich
And your mamma’s good lookin’
So hush little baby
Don’t you cry… more

Music by George Gershwin with lyrics by Ira Gershwin and Du Bose Heyward, 1933

By Eric at 12:49 am CET | Category: Linktips
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July 16, 2007

Zeichen der Unsicherheit und Furcht

Norman E. Mailer – freier deutscher Autor und Blogger – analysiert dieses Foto einer Konferenz im Berliner Springer-Hochaus. Brillant!

Newsroom der Welt-Gruppe in Berlin (10. Juli)

Auszug:
Bei der dem Chefredakteur gegenüber sitzenden Frauenfigur ist die Möglichkeit der Ironisierung bereits aufgehoben, die ebenfalls herabgezogenen Mundwinkel, der leere Blick und die auf dem Schoße ruhenden Hände zeigen das Bild der Resignation. Die Figur könnte die Norne ‘Urd’ darstellen, die auf das Gewesene zurückblickt, hier in die ferne Vergangenheit der Gutenberggalaxis einer nicht wiederkehrenden Print- und Papierkultur.

By Gris-Gris at 12:31 pm CET | Category: Linktips
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