March 22, 2005
MIT ERLEBNISSEN UND KOMMENTAREN ALIMENTIERT (NZZ FINDET: QUASI-JOURNALISTISCH)
28 Handelsblatt-Korrespondenten bloggen (hier: die Blog-Adressen). NZZ Online meldet und kommentiert (March 24): In Abgrenzung zum redaktionellen Teil sind diese mit Erlebnissen und Kommentaren alimentierten Journale aus dem subjektivem Blickwinkel und «abseits der üblichen Pfade» geschrieben.
Wie lange kann es sich die NZZ, renommiert für ihre Auslands- und Wirtschaftsberichterstattung, selber noch leisten, auf Internet-Journale ihrer (internationalen) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verzichten? Oder anders herum gefragt: Worin würde der Mehrwert für die Leserschaft liegen? Human Touch, grössere Transparenz, Kommentierbarkeit?
Was die Kommentare von Leserinnen und Lesern in den Handelsblatt-Blogs anbelangt - hier unser kleines und nicht repräsentatives Sampling (Copy-Paste, Texte gekürzt):
- Journal-Eintrag: Ich will hier weg (Moskau-Korrespondent Matthias Brüggman, 24.03.2005 um 12:08):
…weil ich nichts mehr anzuziehen habe.
Leser-Kommentar: wer haelt dich? als ob es in moskau keine schals gaebe… ab in den lufthansa-jet nach duesseldorf.
- Journal-Eintrag: Athina, komm nach Hause! (Athen-Korrespondent Gerd Höhler, 16.03.2005 um 00:24):
Zu den sympathischsten Eigenschaften der Griechen gehört für mich, dass sie gönnen können…
Leser-Kommentar: Da ist wohl der Webmaster heute zu früh ins Bett gegangen, und konnte die Formatierung nicht mehr korrigieren … aber im übrigen gefallen mir die neuen Blogs aus interessanten Städten der Welt: Athen, Bombay, Tokio … Bin zwar nicht sicher ob ich oft Zeit haben werde, drin zu stöbern, aber heute fand ich es mal gut! Viel Erfolg und weiter so!
- Journal-Eintrag: Teure Verfassung (Paris-Korrespondent Holger Alich, 22.03.2005 um 18:34):
Die französische Regierung gibt gerade ein Lehrbeispiel für die Richtigkeit der Public Choice Theorie ab…
Leser-Kommentar: Die Farben der Nationalflagge Russlands sind identisch wie bei der französischen. Nur die Richtung ist anders.
Spüren wir lesend da schon die Gliederschmerzen der alten Tante an der Falkenstrasse? Das wird alles sicher noch lustiger (und ein weiteres Lehrbeispiel für die Richtigkeit der Public Choice Theorie).
By Eric | Category: In Flagranti
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March 4, 2005
DAS ERSTAUNT UNS JETZT DOCH SEHR (UND MACHT UNS KUMMER)
… wie Dienstraum.com (bis dato oggi 13.00 Uhr) zuletzt am 14. März upgedated hat. Laut journalisten.ch soll es sich ja um einen Strassenfeger-Blog handeln mit monatlich 15 000 bis 20 000 Besuchern.
PS: Wir hatten ja versprochen, einige Chalets zu besuchen. Noch drehen wir unsere Runden und prüfen die Bausubstanzen, bevor wir mit dem Abbrechen beginnen.
By Eric | Category: In Flagranti
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March 1, 2005
DER TAG GEHT
Der meteorologische Frühjahrsbeginn war von zwei Ereignissen geprägt:
- Nach fast achtstündigem Unterbruch ist es unserem Provider gelungen, den Server wieder anzuwerfen.
- Nach fast hundertjährigem Verbot ist es in der Schweiz wieder legal, Absinth zu trinken.

…
At the first cool sip on your fevered lip
You determine to live through the day,
Life’s again worth while as with a dawining smile
You imbibe your absinthe frappé.
(Lyrics by Glenn MacDonough)
Bild: Absinthglas von Logan Distribution, Inc., (New York, USA) - Online-Bestellung möglich!
By Eric | Category: In Flagranti
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February 26, 2005
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By Eric | Category: In Flagranti
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December 17, 2004
SELTSAME SENNEN

Seltsame Sennen… Zugegeben, als wir diese Überschrift in der Zeitung sahen, dachten wir, einen Bericht über die Parlamentsdebatte in Bern vor uns zu haben. Aber es war nur ein Artikel über das Basler Musikerduo Stimmhorn - das ist, so schrieb der Journalist, “irgendwie unschweizerisch, im Kern zutiefst international”.
Zugegeben auch, als wir zum ersten Mal von der Strafaktion gegen die Stiftung Pro Helvetia hörten, dachten wir an einen genialen Schachzug des Thomas Hirschhorn (mit Stimmhorn nicht verwandt): Dem ist es doch tatsächlich gelungen, diese Volksvertreter - und ausgerechnet diese! - als Komparsen für eine grossangelegte Performance zu gewinnen…
Jetzt, da die Million am Stiftungsgeld tatsächlich abgezwackt ist, bleibt es beim schnöden Verdacht auf Insider-Geschäfte. Derartige Geschäfte sind ja schliesslich durchaus irgendwie schweizerisch, im Kern wohl auch international.
Wissen wir denn wirklich, wie viele Partykeller in den schönen Villen über dem sauberen Zürichsee Hirschhorn mit einer Installation ausstaffiert hat? Nun sind im laufenden Jahr die Preise für Hirschhorn-Werke ja bekanntlich langsam, aber stetig abgesackt. Da bot sich doch diese Ausstellung in Paris als Anlass für eine Stützungsaktion geradezu an. Und - siehe da! - der Markt hat positiv reagiert, ist Hirschhorn doch in aller Munde.
Stützen durch Strafen… Ehrlich gesagt, diese Raffinesse haben wir den Milizparlamentarierinnen und -parlamentariern in Bern nicht zugetraut. Wir sind beruhigt! Heidiland ist zwar abgebrannt, aber goldene Nasen lassen sich dort alleweil immer noch verdienen.
Related link:
Swissware Icons aus Berlin: Der Mac-Armbrust-Ordner, downloadbar auf ElmsBlog: for OS X | for OS 9.
By Eric | Category: In Flagranti
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December 5, 2004
POSTCARDS (I): WINTERTHUR / SCHWEIZ

Dem Schweizer Städtchen Winterthur droht eine einmalige Chance. Per Verwaltungsbeschwerde hat der Heimatschutz den Abbruch des 1938 erbauten Volkshauses gestoppt. Die Wiederherstellung des Gebäudes ist angesichts fehlender finanzieller Mittel unwahrscheinlich. Experten empfehlen, die Ruine als zeitgemässes Denkmal der Winterthurer Arbeiterbewegung und touristische Attraktion zu erhalten. Hier unser Entwurf für die Postkarte!
Related links:
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Schweizer Heimatschutz
Enkel der Arbeiter


