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October 20, 2008

Editorial: Header - was wir angekündigt hatten, ist eingetreten!

Ein anderes, aber neues* Header-Bild wurde übers Wochenende einmontiert:

Header mit Hund

Es ist eine Momentaufnahme vom Strassenrand. Feinfühlige Menschen werden sich spontan an die Eagles und ihre Feststellung It’s a long road out of Eden… erinnert fühlen. Sie dürfen das. Die abgebildete Faktenlage ist allerdings prosaischer: Es handelt sich um den Hund eines der Redaktion bekannten Doppelhaushälfte-Besitzers, der seit vielen Stunden auf die Anfahrt des Heizöl-Tanklasters wartet.

Noch ist es warm in der Doppelhaushälfte, aber die Aussentemperaturen werden von Tag zu Tag strenger; am kleinen, neben dem Weinkeller liegenden Öltank nähert sich der Füllstandsanzeiger der 0-Marke; und die Opec wird nun die Fördermenge drosseln, um einen weiteren Absturz des Öl-Preises zu verhindern.

Jetzt ist sehr wahrscheinlich der ideale Zeitpunkt - bereits gewesen? - um aufzufüllen. Der Besitzer der anderen Doppelhaushälfte - ein Aquarianer - hat dies schon getan. Auch das wurmt den Hund ein wenig. Hoffen wir, dass sein Warten bald ein Ende hat!

*Zur Problematik des Paperholic-Header-Bilds - siehe:
Finanzwirtschaft: Oh Boy! Au Weia! Geeeeeez! (Paperholic, 15. Oktober)

By Gris-Gris | Category: Backyard, In Flagranti
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October 16, 2008

Finanzkrise / Tagesrückblick / Schweiz: So gehts nicht!

Da ergreift die Schweiz vor einigen Stunden in verdankenswerter Art und Weise Massnahmen zur Stärkung der UBS-Bilanz - die UBS N-Aktie geht im Laufe des Nachmittags prompt auf 20.48 (unsere damalige Kauf-Empfehlung; Börse - heute: E la nave va!, 9. Oktober). Aber kaum verkündet Citigroup - für Insiderkreise das Musterbeispiel einer gesunden Bank* - den eher kleinen Verlust von 2.8 Milliarden Dollar:

The New York Times: $2.8 Billion Loss at Citigroup on More Write-Downs (October 16)

- und schon versumpft der Kurs wieder auf unter 20.00.

Da können die normalen Menschen noch so hart arbeiten, um die Hilfsgelder zu erwirtschaften, und ihre VolksvertreterInnen können noch so fleissig Pakete schnüren mit diesen Hilfsgeldern - wenn auf den Parketten und Teppichetagen nur noch Hasenfüsse agieren… gute Nacht!

So gehts nicht!

Jetzt müssen wieder Banker vom Schlage Ospels her - mit ihm lief es lange Jahre sehr gut! Und weg mit dieser Schmezer-Demagogie im Schweizer Fernsehen, wo - Bravo, Bandle! - nur die niederen Instinkte des Publikums geweckt werden und man die Empörung auf sicher hat.

*On paper, the diversified bank was supposed to be the ideal business model for these tumultuous times. (- NYT)

By Gris-Gris | Category: In Flagranti
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October 15, 2008

Finanzwirtschaft: Oh Boy! Au Weia! Geeeeeez!

Kaum tauscht man sein mutmachendes Header-Bild aus - und schon stottern die Weltbörsen wieder (heute, 11:04 Uhr MEZ):

Kurse

We are sooooo sorry! Das war der Schmetterlingseffekt - Bass Sultan Hengzt erklärt ihn euch netterweise nochmals:

        

Wie ihn stoppen? Altes Header-Bild wieder rein? Vorläufig wird ausgesessen - und erst am späteren Nachmittag dann entschieden. Mahlzeit!

By Gris-Gris | Category: Backyard, In Flagranti
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October 14, 2008

jetzt brodelts auch in der Schweiz

»… möchte ich Ihnen auf diesem Weg meine zutiefst empfundene Empörung über die angedachte Verbannung der Surprise-Verkäufer aus den Bahnhof-Arealen zukommen lassen. Sollten Sie die Sache so durchziehen, werde ich an der nächsten Aktionärsversammlung die Entlassung der Konzernleitung inkl. Verwaltungsrat beantragen.«


Auszug aus einer Protestnote (Verfasser: Ugugu) zuhanden Herrn Andreas Meyer, CEO SBB, gegen die geplante Verbannung von Verkaufsständen, Unterschriftensammlern oder Surprise-Verkäufern im Rahmen des (geplanten) Säuberungsprojekts Kundenfreundliche Grossbahnhöfe der Schweizerischen Bundesbahnen SBB.

Source: SBB reagiert auf Druck von Surprise (blogdessennamenmansichnichtmerkenkann, 13. Oktober)

By Eric | Category: Great sayings, In Flagranti
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What’s so funny about that?

Nothing. Apparently, that’s an Ancien Régime junto celebrating itself after solving the financial crisis (at the expense of the taxpayers). Highlight: The world-famous Italian Canzoniere demolishes the wooden lectern (also at the expense of the taxpayers). Indeed, what a klutz he is - povera Italia!

        

IT’s TIME FOR A CHANGE!

By Gris-Gris | Category: In Flagranti, Video
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October 13, 2008

1500 à 2000 CHF par conférence, ou même plus

»C’est à ce prix qu’on peut rester au contact de l’intelligentsia 2.0.«


Ollie, développeur, blogueur et entrepreneur cyberdépendant, dans: Conférences 2.0: seulement pour les riches? (le blog à Ollie, le 13 octobre):

Voilà, je lance le pavé dans la marre. Le but de ce billet n’est ni de me lamenter ni de revendiquer la gratuité mais plutôt d’ouvrir la discussion. Que pourrait-on imaginer pour que les conférences 2.0, de surenchère en surenchère, n’y perdent pas leur âme?

By Gris-Gris | Category: Great sayings, In Flagranti
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