February 5, 2008
in die Wertung eingegangen
»Auch Alphablogger Robert Basic ist mit zwei nicht repräsentativen Umfragen zum Thema Geld verdienen mit Blogs im Dezember 2006 und Mai 2007 auf seinem Blog Basic Thinking zu dem Ergebnis gekommen, dass Fachblogs mehr mit Werbung einnehmen als Mischblogs.«
Irja Most, in: Bloggen für Millionen (4. Februar, Der Tagesspiegel)
By Gris-Gris at 4:25 pm CET | Category: Great sayings
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February 4, 2008
blutleere Branchen
»Und hustet mal die grösste Schweizer Bank, wer verabreicht ihr heute das Schnupfenmittel? Singapur… Und die Union de Banques Suisses muss später nicht mal ihren Namen anpassen: Union de Banques Singaporiennes heisst in der Abkürzung eben auch UBS!«
Jürg-Peter Lienhard, in Elsass – Wirtschaft: 200 Entlassungen bei DMC* (25. Januar, webjournal.ch): Bald ist der ‘Faden’ ganz abgewickelt in der einstmals gloriosen Textilstadt Mülhausen, dem ‘Manchester des Festlandes’.
*DMC = Dollfus, Mieg & Cie
By Gris-Gris at 4:58 pm CET | Category: Great sayings
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January 29, 2008
Vindo Bona
»Wien an der Donau ist im Lichte der erörterten Erkenntnisse in Wahrheit Weißenberg am Inn.«
Andrea Maria Dusl, in: Die österreichische Oberfläche
[Aktennotiz: nun auch gelesen | sollte ein Standardwerk werden | 4,99 von 5 maximal möglichen Bewertungs-Sternchen. Warum nicht 5? Weil dass es nichts zu meckern gibt, das gibt es nicht!]
By Gris-Gris at 5:08 pm CET | Category: Great sayings
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January 28, 2008
Wandel der Modalitäten
»Das Internet erlaubt heute, physisch in der familialen Intimgemeinschaft präsent zu sein, aber geistig und emotional sich in einem möglicherweise international besetzten Chat-Room aufzuhalten (Logemann/Feldhaus 2002). Ähnlich ärgerlich wie diese Durchbrechung der vollständigen Integration in der familialen Primärgruppe ist die Verletzung urbaner Verhaltenscodes, wenn z.B. Handynutzer und Obdachlose ihre Privatangelegenheiten in die Öffentlichkeit tragen. Der Handynutzer macht die distanzierte Gleichgültigkeit des Simmel’schen Grossstädters zunichte, indem er Geschäfts- und Familienangelegenheiten lautstark zu Gehör bringt, wo keiner davon etwas wissen will. Der Obdachlose, indem er in einer öffentlichen Anlage schläft, isst, sich wäscht und uriniert, stellt vor aller Augen zur Schau, was in einem langen Prozess der Zivilisation aus dem öffentlichen Raum verdrängt worden war.«
Martina Koll-Schretzenmayr (pdf: Planungswissenschaften in der Schweiz, quo vadis?, DISP 153, 2003, ETH Zürich)
By Gris-Gris at 7:50 pm CET | Category: Great sayings
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January 25, 2008
Provisorium
»Bis twoday.net den Eingang der Zahlung verbucht hat, geht es hier weiter.«
anaximander (24. Januar, Side Effects)
Update 28. Januar: SideEffect ist zurück.


