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July 8, 2010

Web 2.0 / Prognose: Bald Abgang der Sieger

»Von Facebook wird in fünf bis sechs Jahren kein Mensch mehr reden. Nur soziale Verlierer verbleiben im Sozialen Netzwerk – diejenigen, die nichts Wichtigeres zu tun haben, als sich ständig gegenseitig die Unterhosen zu zeigen.«


Matthias Horx, deutscher Zukunftsforscher, in: WEB 2 NULL – Horx: Nur soziale Verlierer bleiben im Netz (futurezone.orf.at, 8. Juli).

:arrow: Not so (completely) different:
Prince: The Internet – completely over! (Paperholic, July 6)

By Eric at 10:28 am CET | Category: Great sayings
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July 6, 2010

The Internet – completely over!

»The internet’s like MTV. At one time MTV was hip and suddenly it became outdated. Anyway, all these computers and digital gadgets are no good. They just fill your head with numbers and that can’t be good for you.«


Prince, one of the greatest rock stars on the planet, quoted in: Prince – world exclusive interview: Peter Willis goes inside the star’s secret world (Mirror.co.uk, July 5).

He [also] says one problem is that ‘people, especially young people, don’t have enough God in their lives’. Prince has been a devout Jehovah’s Witness for more than 10 years.

By Eric at 3:21 pm CET | Category: Great sayings, Linktips
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July 5, 2010

SS Killer Klaas Carel Faber tracked down by The Sun in Ingolstadt, Germany

»He is one of the most evil men alive. For Germany to continue shielding him is a shocking stain on the nation’s reputation.«


Efraim Zuroff, director of the Simon Wiesenthal Center office in Jerusalem, quoted in: Nazi executioner strolls in park (The Sun, July 5).

See also:
Klaas Carel Faber on Wikipedia

By Gris-Gris at 5:07 pm CET | Category: Great sayings, In Flagranti, Linktips
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June 25, 2010

WM 2010: Honduras schlägt heute die Schweiz mit drei Toren Unterschied

»… aber nur, wenn der Trainer die Spieler nominiert, die dazu fähig sind und mit dem Druck umgehen können.«


- Victor Bernardez, Verteidiger Honduras, in: Schlechte Stimmung bei unserem Gegner (news.ch, 25. Juni).

Die Quoten in den Wettbüros sprechen eine andere Sprache. Und so sehr man der zutiefst katholischen Bevölkerung von Honduras einen Sieg auch gönnen möchte – es wäre unvernünftig, nicht auf einen Sieg der Eidgenossen zu setzen. Rieten wir bisher zu Einsätzen im unteren dreistelligen Bereich (Euro), so darf es heute auch etwas mehr sein. Hinweis: Man beachte die Ein- und Auszahlungslimiten bei den Buchmachern.

Auf einem anderen Blatt steht die Frage, ob es der Schweiz gelingt, Honduras mit zwei Toren Unterschied zu schlagen. Eine Voraussetzung hierfür scheint uns zu sein, dass Trainer Ottmar Hitzfeld die Spieler nominiert, die dazu fähig sind und mit dem Druck umgehen können. Dann braucht es nur noch ein wenig Glück – und die Schweiz ist im Achtelfinale!

20:30 Uhr MESZ: Schweiz – Honduras

By Gris-Gris at 3:03 pm CET | Category: Great sayings, In Flagranti, Linktips
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June 22, 2010

Basics > Fussball > Abseits: ‘Der gegnerischen Torlinie näher’

»Der gegnerischen Torlinie näher heisst, dass der Spieler mit dem Kopf, dem Rumpf oder den Füssen der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball und der vorletzte Gegenspieler. Nicht massgebend sind die Arme.«


- FIFA: Spielregeln > Spielregeln 2010/2011 (pdf)

Wir folgern (für das Spiel Chile – Schweiz 1:0):

Spieler Lichtsteiner hatte recht, als er im TV-Interview nach dem Spiel Hüppi&Sutter widersprach: Das war Abseits!

… und merken an:

Der Platzverweis von Valon Behrami war bestenfalls psychologisch überrissen – irregulär war er keineswegs. Die Arme gehören im Fussball an den Körper angelegt; Herumgefuchtel – insbesondere im Gesicht des Gegners – ist zu unterlassen; solches hat rein gar nichts mit Fussball als Kampfsport zu tun, sondern wirkt aus der Ferne oft wie die Aufflugbewegung eines Huhns.

Die Hauptschuld an der Niederlage der Schweizer trägt Ottmar Hitzfeld, Pokerspieler und katholischer Saubermann, hat er doch gegen die Grundregel Never change a winning team verstossen. Vermutlich waren auch seine Stossgebete zu wenig innig – und so stand der liebe Gott dieses Mal auf der Seite des Gegners.

Eine Peinlichkeit zum Schluss: EDU-Kantonsrat Heinz Kyburz, Männedorf, schrieb in einem Leserbrief an die NZZ zum (gewonnenen) Spiel der Schweizer gegen die Spanier:

Der Erfolgstrainer Hitzfeld und der Torschütze Fernandes bekreuzigten sich und erwiesen damit Gott die Ehre für diesen historischen Sieg. [...] Es zeigte sich, dass die Schweiz gegen jeden Gegner, selbst den potenziellen Weltmeister, siegen kann. Was ist das Erfolgsrezept? Leader, die auf Gott vertrauen und ihm die Ehre geben…

Chile – Schweiz 1:0

By Gris-Gris at 11:34 am CET | Category: Great sayings, In Flagranti
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