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March 30, 2008

erotische Momente

»Beim Aufreissen steigt die Spannung…«


TV-Moderator Beni Thurnheer, zitiert in: Panini-Sonderalbum nur für die Schweiz (news.ch, 29. März):

Am 10. April bricht in der Schweiz wieder das Sammelfieber aus. Die Firma Panini hält 60 Millionen Päckli mit Bildern von Fussball-Stars für den Schweizer Markt bereit. Da die Schweizer Rekordsammler sind, gibt es ein Sonderalbum.

By Eric | Category: Great sayings
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March 19, 2008

abhuldig

»Bei Ihnen höre ich eine gewisse Mißgunst heraus. Klar darf man den Nazis abhuldig sein, aber dieser alte linke Revanchismus ist ein wenig sachlicher Stil. Die Rede vom Mißbrauch ist schon sehr stark tendenziös.«


Zitat aus einem Kommentar zu: Olympia 1936 - Der boykottierte Boykott von Ernst Piper (einestages/Spiegel Online, 17. März)

:shock: Manchmal glaubt man, im falschen Film zu sitzen… Aber das ist nur eine dieser gefährlichen Wirkungen des Internets: Es verführt zum Tunnelblick. Man liest irgendwo den Stuss eines Kommentators - und schon denkt man sich: Ja mei, diese Deutschen…

Was grundfalsch ist. Aber man ist bei Gelegenheit solcher Lektüre stets auch froh, ein unpolitischer Blogger zu sein, d.h. diese Ismen interessieren uns überhaupt nicht. Revanchismus, Kommunismus, Nationalsozialismus…

Es gibt Wichtigeres als die Politik. So treibt uns gegenwärtig die Frage um, wie wir unser im Gefolge des nun anrollenden Olympia-Boykotts* versenktes chinesisches Bade-Entlein ersetzen können. Durch ein U-Boot-Modell von Revell? Wir werden weiter sehen, sobald die Antwort des Fachmanns vorliegt. Notfalls werden wir halt burmesische Schwimmkerzen einsetzen müssen - denn eines ist sicher: Spass muss sein beim Baden!.

*Dem Aufruf für ein Freies Tibet, inkl. Olympia-Boykott, schliessen wir uns selbstverständlich an. Dies keineswegs nur, weil man Paperholic auf dem Veranstalter-Blog RainbowNet Schweiz listen wird, sondern aus voller Überzeugung.

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By Gris-Gris | Category: Great sayings
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March 17, 2008

Finanzplatz Schweiz - antideutscher Brüll- und Johlpatriotismus

»Leider will er sich auch seine moralische Überlegenheit verbriefen lassen, was nur über die Verunglimpfung des Angreifers, also des deutschen Staates, zu bewerkstelligen ist. Zu diesem Behuf wird grotesker Nonsens in die Welt gesetzt.«


Daniel Binswanger, in Wo gehts zur Steuerwüste? (Das Magazin, Wochenbeilage zum Tages-Anzeiger, Zürich, 15. März): Mit antideutschen Ressentiments das Bankgeheimnis verteidigen - das wird sich rächen.

BRAVO BINSWANGER!

Apropos weitere Belege für diesen Johlpatriotismus:

Roger Köppel schreibt - Eichels Auftritt, 13. März, online nicht frei zugänglich - in der Weltwoche, Steuerhinterziehung sei in der Schweiz eine Art Widerstandsrecht, eine Notwehrmassnahme gegen den Zugriff der Behörden:

Das Bankgeheimnis deckt keine unsauberen Geschäfte, es sichert elementare bürgerliche Rechte. Die Tolerierung von Steuerhinterziehern ist der Preis, den unser Staat um der Freiheit willen zu zahlen bereit ist. Man kann es als überlegene zivilisatorische Qualität der Schweiz bezeichnen.

Ergo (O-Ton Köppel): Das deutsche Modell ist kein Massstab für uns.

NB: Bleibt die Frage, wie man als Mensch mit Lohnausweis und - infolge erschöpfender Wochenarbeitszeit von 41.5++ Stunden - ohne Schwarzarbeit von dieser überlegenen zivilisatorischen Qualität profitieren kann. :roll:

By Gris-Gris | Category: Great sayings
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March 13, 2008

noch mal runtergebrochen

»Ein PDF-Download eines Tagesspiegels vollständig würde im Grunde genommen so viel Strom benötigen, wie eine Waschmaschine fürs Waschen bei Waschen einer Waschmaschinenladung benötigen würde.«


Siegfried Behrendt, Experte für klimafreundliche Informationstechnik (IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin; Webpage), in: Das Internet als Stromfresser (Radiofeuilleton, Deutschlandradio, 4. März).

Das Gespräch hören (mp3 / Link):

By Eric | Category: Great sayings
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March 4, 2008

Michael Ringier - Verleger, Sammler, Fürst

»Der kunstliebende Fürst will geliebt und geschätzt werden und hierzulande seinen Ruf als politisch korrekter Menschenfreund und Kunstsammler mehren. Er dekoriert das Haus wie ein Museum of Modern Art und umringt sich mit zwei Sorten von Leuten: mit einem engeren, einflussreichen Kreis von Einflüsterern, Hofnarren und Hofschranzen und einem distanzierteren Kreis von nützlichen Keller-, Hof- und Zahlmeistern. Dazwischen tanzen die Artisten. (Die Hofdamen sind nicht zu vergessen! Auch sie haben ihr Wörtlein zu sagen, und wie.)«


Peter Rothenbühler, in Happy Birthday, Ringier (NZZ Online, 2. März). Ich kam im Jahre 1981 zu Ringier, direkt von der freien Wildbahn…

By Gris-Gris | Category: Great sayings
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February 29, 2008

nicht durch die Hintertür

»Die ersten Shootings laufen und bestätigen uns: Es gibt viele schöne Schweizerinnen, die viel Ausstrahlung haben.«


Bernhard Weissberg, Blick-Chefredaktor, in seinem scheffblog: Das Blick-Girl ist zurück! (29. Februar)

Bleibt die Frage: Wird das Girl (ersatzweise der Boy) dem welkenden Blick zu neuer Potenzkraft verhelfen? Zweifel sind angebracht. Denn Sex ist laut Bild-Chef Kai Diekmann überall. Und richtigerweise merkt ras. in der NZZ Online hierzu an: Selbst die Verleger von Porno-Produkten leiden unter der Billigkonkurrenz der Amateure im Internet (- Der Erfolg des Blicks ist sein Misserfolg. Niemand scheut sich mehr vor Boulevard-Themen).

By Gris-Gris | Category: Great sayings
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