May 14, 2008
Sparse blogging ongoing here…
… we are still learning round-the-clock. Especially languages because I think this is the best way to become a better blogger.
Yesterday’s evening, I resumed my German language course online by reading Elfriede Jelinek’s Im Verlassenen - a short text about the world, Austria and Josef Fritzl, also called the monster in the cellar [via Side Effects]. The text isn’t as easy to read as a text written, let’s say, by Karl May. Nevertheless I would recommend it to anyone who is interested in Austrian literature.
Today, over lunchtime, I went to my hairdresser - called Frisör in Austria, but I am living in Switzerland - and had my hair cut the same as the last time. We were just talking about the upcoming European Soccer Championships in Switzerland and Austria (EURO 2008) when the local radio station reported a massacre in Vienna: a 39-year-old man killed five members of his family, some apparently with an axe. Now, I am pretty curious whether Elfriede Jelinek will write also about this terrible crime.
Today’s evening, I will brush up my English skills by commenting on some English written blogs. The grammar and the word-order in the English language are much more complicated than in German; on the other hand, punctuation seems to be easier, especially when listing:
the world, Austria and Josef Fritzl
or
the world, Austria, and Josef Fritzl
I have read that both variants are correct. But not so in German! The comma before and would be wrong, and therefore you can only write the world, Austria and Josef Fritzl.
By Gris-Gris | Category: Backyard, Blogs
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May 8, 2008
Paperholic: Was war - was ist - was sein wird
Der Robert Basic hat schon recht, wenn er - sinngemäss - schreibt, dieses WordPress ist mit 2.5.1 so schwindelig-gummig-kompliziert geworden. Speziell für den durchschnittlichen Anwender wie unsereins.
Wir stöhnten schon beim Upgraden von 1.5 auf 2.1: WordPress ist zu fett! Und noch früher hatten wir mit viel Melancholie unserer Greymatter-Ära gedacht. Greymatter - das war noch richtige Blog-Soft! Wir verglichen Greymatter mit der Härte eines englischen Sportwagens aus den Sechzigern, während uns WordPress von Anfang an irgendwie (ver)weichlicht vorkam, d.h. an japanische Autos denken liess.
Von der WordPress-Version 2.5.1 nun als einem Gipfel der Weichheit bzw. Weisheit (
)zu sprechen, wäre zu viel der Unkorrektheit - und sowieso ist Soft als Thema langweilig, sodass hier einzig nur noch angemerkt sei, dass der auf Adobe-Flash o.ä. basierende Media-Uploader von WordPress 2.5.1 mal will, mal nicht:
Man sitzt vor dem Screen - und nachdem man zum dreiundzwanzigsten Mal auf den Insert-Button geklickt hat und der Link zum Bild bzw. das Bild immer noch nicht im Eintrag erscheint, fühlt man in sich einen Hauch von Infantilisierung. Gestern hatte es noch geklappt - Bert erschien in Sekundenbruchteilen; heute geht so was nicht mehr. Soll man das Image-Insert nun vertagen? Liegt es an der Luftfeuchtigkeit? An der Raumtemperatur - oder doch an der Aussentemperatur?
Man zwingt sich, es bleiben zu lassen, giesst aus der Thermosflasche nach und liest noch 1x den Eintrag von Robert - und empfindet nun Rührung ob der dort vorhandenen Schreibfehler, welche man in der Hektik der ersten Lektüre übersehen hatte. Nein, ruft man seiner Lebensabschnittspartnerin zu, du liegst falsch! Diese Fehler sind nicht absichtlich eingestreut, sondern auch bloss eine Folge von WordPress. Bei Robert wirken sich die WordPress-Weichheiten nicht in XHTML&PHP aus - dazu ist er zu sehr Profi in Webmastertum. Aber sie schlagen dann eben doch durch, quasi sublimiert und auf höherer Ebene im Textlichen. Und so gleicht sein Blog einem schönen Haus, das auf soliden Fundamenten ruht, aber im Dach undicht ist, weil ein Dachdecker es deckte, der die Literatur nach der Farbigkeit der Einbände gelesen hatte - eine Systematik der Bildung, die sich logischerweise in Dachschäden niederschlagen muss.
Aber dann geht die Türe auf, und unser ältestes Teammitglied steht in ihrem Rahmen. Ein kleines Mirakel, denn noch achtzehn Stunden vorher hatte es im Hafen von Bari gestanden, sein abgeschabtes Köfferchen in der Rechten, ein bescheidenes Lunchpaket in der Linken. Es wartete auf den Dampfer, der es an Montenegros Küste bringen sollte. Alles schien ihm verloren, und so wollte es sich endgültig den Zigarettenschmugglern in den einsamen Wäldern des Dinarischen Gebirges anschliessen.
Zuletzt hatte es noch auf fremden Blogs Einträge hinterlassen und uns wehmütig von einem jungen Arbeiterdichter berichtet, den es dort kennengelernt hatte. Und seine da und dort geäusserten Kommentare waren zu guter Letzt nur noch dünnlippig - so hoffnungslos kam ihm alles vor, und es sah tatsächlich nur mehr in den Banden des Balkans eine Möglichkeit, um in Würde alt zu werden. Hätten wir nicht…
… ja, hätten wir hier nicht im letzten Moment das Ruder herum gerissen. Im Telegramm, das wir dem Hafenmeister von Bari schickten mit der Bitte um Weitergabe, standen bloss wenige dürre, aber symbolträchtige Zeichen: +++G-I-L-L-I-M-H-E-A-D-E-R+++
Und nun können wir unser ältestes Teammitglied prompt wieder in die Arme schliessen! Obwohl ein Freund der Typografie, schwankt es - noch ganz im Banne der Zugfahrt mit dem Pendolino, früher auch Kotzolino genannt, so dass wir alle dem Vorschlag unseres jüngsten Teammitglieds dankbar Folge leisten und zum GRAPPA aufbrechen, wo wir - gemäss unserer langjährigen Tradition - auch Berts (Foto seines Grabs unten) gedenken werden.
Pfingsten steht vor der Türe - wir werden mit unserer Schwiegermutter ausfliegen und im Grünen einen Imbiss zu uns nehmen. Dann wird wieder gebloggt (so Teutates will) - aber Fotos des Ausflugs werden hier keine erscheinen (auch nicht im Paperholic Photoblog).
Frohe Pfingsten! And have a good Spring Bank Holiday 2008 later this year!

By Eric | Category: Backyard, Blogs
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April 13, 2008
Our Weekly Postcard (LXVI)

To blog or not to blog - that’s our question of the moment.
No, we are not obsessed with checking our sitemeter - we don’t even have one here. And no, we would not be depressed if we had a sitemeter and would check it.
It’s more a general feeling at this point: We think that there’s more and more something fishy about blogosphere. Too much hubris, too much spam, too much propaganda, too much SEOs, sometimes even too much boredom.
We are at the crossroads now.
What are our alternatives? One is to end blogging; the other is to stop blogging. Well, at this very moment we prefer the second one. A sharp halt - time for re-thinking our concepts. Following some of our ideas:
(1) Upgrading Paperholic blog to WordPress 2.5 (based on PHP5) and going spiritually back to our roots: more images than words, more vintage feelings than up-to-dateness, more charme than aggressiveness, written only in English. Being asked to name a prototype, we would answer: Mr. Zeigermann’s The Cartoonist blog - but with the restraint that we are not cartoonists.
+
(2) An additional new main blog with more words than images, more up-to-dateness than vintage feelings, more aggressiveness than charme, written only in German. Being asked to name a prototype, we would answer: Mr. Klaus J. Stöhlker’s Weblog - but with the restraint that, politically seen, he is on an other tack than we are (i.e. he is on the wrong tack).
To end this long story: Stay tuned, pls. Come over here from time to time. And perhaps, you want to contact us via our Contact us because you have a blog based on a concept we described above (and we should link to it).
Photo (©Paperholic Photoblog): a ruined room with mold on the walls - symbolising our state of the (blogging) art.
By Gris-Gris | Category: Backyard, Blogs
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April 9, 2008
Blogosphere: Ian Kallen von Technorati bittet (weiterhin) darum…
… unsichere WordPress-Blogs upzugraden bzw. zu patchen, und er hält fest:
Because of this ongoing problem, we’re discontinuing processing crawls of blogs that exhibit common symptoms of being compromised.
Kallens Blog-Eintrag erschien am 7. April. 53 Blogs haben bis jetzt darauf verlinkt - man kann also von einem minor Interesse sprechen (
). Ein deutschsprachiges Blog konnten wir auf die Schnelle nicht entdecken, nur quicke Amis und Spanier.
Vulnerable WordPress Blogs Not Being Indexed
Update (some bits later):
Sorry - texto.de haben wir übersehen: als Spamer geflaggt wegen …! (vor 16 Stunden). Lesenswerter Eintrag!
By Gris-Gris | Category: Blogs
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March 25, 2008
Une note pour notre blogroll: Oui, c’est triste - la dépression!

En plus, il est un cas spécialement terrible (puisqu’il est trop vieux pour se remettre à la bicyclette). Peut-être il épurera son allemand - une idée pas si mauvaise, mais je crois que ce n’est pas la méthode idéale pour battre cette maladie.
His last entry before The Darkness came: Un faux cul et un vrai (le faux là-haut)
ALLEZ HOP! Pourquoi pas chercher la consolation chez les femmes? Pensez à votre président, Monsieur Ibis!
By Gris-Gris | Category: Blogs
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March 18, 2008
Paperholic empfiehlt: Längsschnitt durch Amerika - ein NZZ-Reisetagebuch
Lebte er noch, er würde sie sehr schätzen. Wir meinen Karl May und die Möglichkeit, in der Blogosphere ein Reisetagebuch zu veröffentlichen.
Karl May hat das Zeitliche leider bereits gesegnet; ganz anders der NZZ-Korrespondent B.A. (aka Beat Ammann, Foto), welcher für das Qualitätsorgan von der Zürcher Falkenstrasse schon aus den verschiedensten Weltregionen berichtete - wir erinnern uns: aus Nairobi, Madrid, Wien -, zuletzt sieben Jahre lang aus Buenos Aires:
B.A. wird sich nun, wie die NZZ-Redaktion kürzlich mitteilte, mit dem Auto seinem neuen Posten in Washington langsam annähern und einen Längsschnitt durch Amerika zeichnen. Die Sicht von der Landstrasse wird in einem Tagebuch auf NZZ Online und in verschiedenen Artikeln in der Zeitung zu lesen sein. Der Link zum Tagebuch (nun auch in unserer Blogroll/Kategorie Bona Fide):
NZZ Online: Längsschnitt durch Amerika - Von Buenos Aires nach Washington
Beenden wollen wir unsere Empfehlung mit einem Zitat aus der Kölnischen Volkszeitung, welche über Karl Mays Reiseerzählungen dereinst das geschrieben hatte, was wir Heutigen uns von diesem NZZ-Reisetagebuch erwarten:
Alles für die Jugend Anstößige ist sorgfältig vermieden, obgleich Mays Werke nicht etwa bloß für diese bestimmt sind; viele tausend Erwachsene haben aus diesen bunten Bildern schon Erholung und Belehrung im reichsten Maße geschöpft!


