June 13, 2008
Paperholic Lokalnachrichten: Winterthur - Alfred (Fredy) Künzler nun nachgerückt
Wäre ich bereits Gemeinderat (wenns gut läuft, kann ich noch diese Legislatur in Winterthur nachrücken), schrieb Künzler schon am 14. November 2006 - nun ist es endlich soweit, wie wir dem Portal der Stadt Winterthur entnehmen konnten:
Alfred (Fredy) Künzler rückt für die SP in den Grossen Gemeinderat nach. (Meldung vom 4. Juni)
Alfred (Fredy) Künzler - der 1968 im Kantonsspital Winterthur Geborene ist imho ein Hansdampf in (gar?) vielen Gassen (sein Xing-Profil, ein Blog von Fredy Künzler, noch ein Blog von Fredy Künzler und noch ein Blog von Fredy Künzler). Hoffen wir, dass wir bei ihm den Überblick behalten können, vor allem aber, dass er selbst Zeit und Musse findet, im Grossen Gemeinderat seinen Beitrag für eine lebenswerte und lebensfrohe Stadt zu leisten, wie er es uns Mitbürgerinnen und Mitbürgern dereinst versprochen hatte.
Und abschliessend sei ein weiteres Mal festgehalten: Bloggen muss der Karriere nicht zwangsläufig schaden.
By Eric | Category: Backyard, Blogs, In Flagranti
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June 6, 2008
Blogging: Yet another ping servers list
The bigger, the better - you surely know that this worldly wisdom is valid also for the number of ping servers you use. Maybe you will find here some ping server URLs you don’t know yet, so you can make that number even a bit bigger (and therefore your blogging performance a bit better):
GuiM.fr: URLs de ping pour vos blogs
Via Le blog à Ollie
By Eric | Category: Blogs
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June 4, 2008
Deutsche Blogcharts: neuerdings-Gadget-Blog abgestürzt
Deutsche Blogcharts/ Ausgabe vom 4. Juni. Screenshot (Ausschnitt):

Abgestürzt von Rang 28 auf Rang 35 - der Laie ringt nach Worten, nicht aber der Fachmann. Denn er weiss, dass das Debranding stark im Kommen ist. Viele Menschen - speziell in Westeuropa - haben die Schnauze voll vom Gadgets-, Tech- und Markenwahn*.
Auch sind die ersten Anzeichen einer konjunkturellen Abkühlung spürbar, die Inflation zieht an - die Allgemeinheit zahlt jetzt den Bankern die Zeche. Da legt man lieber noch das Wenige, das einem übrig bleibt, in den Sparstrumpf und verzichtet beispielsweise auf den Kauf eines iPhones.
Angesagt sind nun Authentizität, Individualität, vernünftige Selbstbeschränkung in Konsum und Lebensgestaltung allgemein - und logisch, dass sich dieser Trend in der Blogosphere niederschlägt, wenn auch mit einiger Verspätung. Von vielen Menschen bekommt man jetzt zu hören: Gadget-Blogs? So was von vorgestern! Pech für ihre Betreiber - und klar, dass man mit fühlt.
Wir wollen diesen Eintrag aber mit einer positiven Meldung beenden: BloggingTom konnte - trotz Verlust von 4 Links (Inbounds) - einen Rang gut machen, d.h. er ist nun bereits auf Platz 61.
Und schliesslich: Die Messlatte zum Einzug in die Charts liegt bei sympathisch-tiefen 189 Links - vor einem Jahr hatte sie noch bei 234 Links gelegen. Eine Veränderung, die so manche Nachwuchskräfte dazu anspornen könnte, es auch einmal mit den Charts zu probieren. Immerhin winken ja, wie wir wissen, viel Geld, Ruhm und Ehre.
*Siehe hierzu u.a.: Bonfire of the Brands des britischen Journalisten Neil Boorman, der vor rund einem Jahr seinen Markenbesitz öffentlich verbrannte.
By Gris-Gris | Category: Blogs, In Flagranti
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June 3, 2008
Blogs auf dem Handy: Die Steinzeit lässt grüssen!
Man steht im öffentlichen Verkehrsmittel, sein Handy (Mobile) in der Hand. Aber es geht nichts und man ist frustriert und gezwungen, auszusteigen und zum nächsten Hot-Spot zu eilen, um sich dort mit einem grösseren Device endlich in den Informationsstrom einklinken zu können.
Eine Situation, wie sie wohl viele von uns tagtäglich durchleben. Und jetzt, da wir die EURO 08 im Handy-TV verfolgen könnten, wirkt sie besonders paradox:
Ja, um die Handy-Tauglichkeit vieler Blogs ist es (immer noch) arg schlecht bestellt!
Wir haben 5 beliebig herausgegriffene, aber wichtige Blogs mit Hilfe von emulator.dev.mobi auf Herz und Nieren geprüft, um uns objektiv bestätigen zu lassen, was wir aus der Praxis bereits schmerzvoll wussten: Alle Blogs erreichen nur das Score 1 (BAD: It will definitely display very poorly on a mobile phone):

Von links nach rechts:
The Presurfer (Mobile Edition) - Wörterbuchleser, der (Mobile Edition) - vun-he-noh-do: KÖLNS BESTE PLÄTZE : BILDER | BÜCHER | TEXTE (Mobile Edition) - Der Verwerter (Mobile Edition) - The Cartoonist (Mobile Edition)
Schade!
Update (some bits later): Die ersten Früchte unserer Bemühungen…

Der Verwerter: Mobile Edition - Score: 5
Update (June 4): … und weitere Früchte…

Textworker (grosser Bruder von Wörterbuchleser, der): Mobile Edition - Score: 3
By Eric | Category: Blogs, In Flagranti
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May 19, 2008
Very busy today!
Encouraging news coming in: In all likelihood, Mr. Barack Obama will be the next president of the United States, and that will make a visit to this great country attractive again.
Now I need a biometrical passport with a biometric passport photo. Last week, I made an appointment with a photographer for this afternoon, and therefore I had to do some preparation works this morning, for instance buying a new shirt, shaving, and washing my hair.
I don’t know how long that afternoon shooting session will last, but I’m afraid that the remaining time will be too short to write a second entry here.
Until tomorrow then!
By Gris-Gris | Category: Backyard, Blogs
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May 15, 2008
Und morgen dann das Hass-Duell… Gedanken zum Domainen-Handel
Der Abgehalfterte gegen die Hinaufgeputschte… Ins Pfefferland mit ihnen! Und weg mit diesem dilettantischen, nun wieder laienhaft moderierten Sendegefäss namens Arena!
Sollen sie ihr morgiges Hass-Duell doch im Basar von Teheran veranstalten.
Schnauze voll von dieser Schmierentragödie. Wer für unser Land arbeiten möchte, soll das tun. Mit gebührendem Schweigen und in Demut uns gegenüber - dem Souverän und Steuerzahler. Und dem Schweizervolk nicht auch noch die Zeit stehlen mit Volksinitiativen, die nur populistisch sind, d.h. rechtlich nicht haltbar - reiner Tinneff zwecks Blendung der einheimischen Globalisierungsverlierer (Frauen erst recht mit gemeint). Wäre es nicht rassistisch (
), wir würden fordern: Weg mit dieser Neger-Politik in der Schweiz!
Obenstehender Text - hart, aber ehrlich - würde auf unserem Parallel-Blog erscheinen, das - wie wir am 13. April schrieben - eigentlich hätte das Licht der Welt erblicken sollen, bevor wir hier nun wieder mit viel Bildern und Nostalgie und ganz in Englisch sanft und verspielt weiter fahren… Ein Meinungsblog deutscher Sprache hätte es sein sollen, inhaltlich ganz ohne Blatt vor dem Mund und mit einer .com-Adresse, um jeden Anschein von Provinzialität zu vermeiden.
Aber da waren wir etwas voreilig im Verkünden. Denn es gibt schlicht und einfach keine guten freien URLs mehr. Dass 000.com nicht mehr zu haben ist, das war uns klar - ebenso: 0000.com und 00000.com und 000000.com. Dass aber auch
0000000.com
00000000.com
000000000.com
0000000000.com
00000000000.com
000000000000.com
0000000000000.com
00000000000000.com
nicht mehr frei sind, erstaunt(e) uns doch sehr.
Nun sind wir Fans von The Notwist. Ihr neustes Album The Devil, You + Me ist voller schöner Tracks mit wunderbaren Titeln wie Good Lies oder Boneless oder Gone Gone Gone - warum daraus keine Domain basteln?
Auch schon alles weg: goodlies.com, gonegonegone.com - einzig boneless.com ist in diesem Moment noch registrierbar. Aber ein Meinungsblog mit der URL boneless.com..? Das würde den Anschein von CVP- oder FDP-Nähe erwecken.
Wer kauft denn all diese URLs zusammen? Generell gesprochen: die Reichen im Lande, wie diese Karte der Hortung von Domain-Namen (nur schon mit der engstirnigen Endung .ch) in der Schweiz überdeutlich vor Augen führt. Bodenpreise und Millionärsdichte korrelieren mit der URL-Dichte. Und zwar kausal, d.h. die Reichen haben den Domainen-Handel nun monopolisiert, um das nachhaltige Wachstum der freien Meinungsäusserung unter einer schlagkräftigen und eleganten URL im Internet zu unterbinden.
Kurz zusammengefasst: Es bleibt hier auf Paperholic vorläufig gezwungenermassen bei einer Mischung aus Geschichte und Gegenwart, Deutsch und Englisch, Bildern und Worten, Aggressivität und Sanftmut. Hoffnung blüht uns einzig aus den Gräbern, denn auch ein Millionär ist sterblich und kann seine URLs nicht in die Urne mit nehmen. ![]()


