May 3, 2010
Schweiz / Roman Polanski: Kaution durch Aufnahme einer Hypothek finanziert
Dies teilt der in seinem Gstaader Luxuschalet unter Hausarrest stehende Starregisseur in einem Gastbeitrag mit dem Titel Ich kann nicht länger schweigen in der heutigen Printausgabe der Neuen Zürcher Zeitung mit.
Die Höhe der Kaution dürfte somit keineswegs überrissen sein, wie es von einigen Polanski-Fans behauptet worden war. (Wir erinnern uns: Das Bundesamt für Justiz BJ sah sich bei der Berechnung der Kautionshöhe mit einer insgesamt als undurchsichtig zu bezeichnenden Vermögenssituation Polanskis konfrontiert – aus heutiger Sicht scheint das BJ damals aber den goldenen Mittelweg gefunden zu haben, auf dem beide Seiten kutschieren können.)
Im Übrigen bestätigt Roman Polanski im Gastbeitrag seine harte Linie: keine Auslieferung an die USA. Nicht äussert sich Polanski zu unserer Vermutung, dass er früher oder später in der Schweiz um Sozialhilfe ansuchen wird (Paperholic / Donnerstagskommentare – heute: Keine Schweizer Sozialhilfe für Roman Polanski!, 8. April).
Roman Polanski erinnert mit seiner Uneinsichtigkeit – Alterssturheit? – ein wenig an die 58 Jahre jüngere Helene Hegemann, die sich in ihrer Stellungnahme vom vergangenen Wochenende ebenfalls als Opfer outete.
Aber eigentlich nur ein klein wenig.
Update (in the evening
):
Polanskis Wortmeldung ist online.



Hm, die Schweiz hat Roman Polanskis Aufnahme (Flüchtlingsstatus) mit einer Hypothek finanziert? – Einer griechischen, wie Merz heute erklärt
Herr Polanski muss auch amortisieren. Darum meine Rechnung:
4,5 Millionen à 2.75pc ergibt eine monatliche Belastung von 10′312.50 CHF.
Und das alles wegen eines 13jährigen Flittchens.
Ja, ja! Da ist einer schon gestraft. Alternativ hätte er allerdings im Winterthurer Bezirksgefängnis bleiben können – in Rufweite von uns.
und du hättest diesen Vorteil hemmungslos ausnützen können…