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March 23, 2009

Bild des Tages: AIG Lobby (70 Pine Street, New York City)

AIG Lobby

Aufgenommen und auf Wikipedia veröffentlicht (unter CC Attribution 3.0 Unported) von David Shankbone, der in seinem Blog blog.shankbone.org darauf hinweist, dass die Medien ihre Berichte über die American International Group (AIG) meistens mit Fotos einer Zweigstelle (175 Water Street) von AIG bebildern. Der AIG-Hauptsitz befindet sich im Hochhaus 70 Pine Street, dem American International Building, das seit den Terroranschlägen auf das World Trade Center (wieder) das höchste Gebäude in Lower Manhattan ist (290,2 m Höhe bis zur Spitze; 66 Stockwerke; erbaut 1930–1932 im Art Déco-Stil).

Das Gebäude ist im Internet – soweit wir es überblicken – planlich eher schwach dokumentiert. Immerhin gibt es einen Obergeschoss-Grundriss (unten; ursprünglicher Zustand) und einen Plan der Süd-Ansicht auf skyscrapercity.com:

AIB Floor Plan

By Eric at 11:42 am CET | Category: Linktips
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Internet: Sperrlisten sind kontraproduktiv

Kontraproduktiv wie das Verbot von Botellones oder der Krieg gegen den Terror – die u.U. nur angebliche URL-Sperrliste (auch: Filterliste genannt) der australischen Aufsichtsbehörde ACMA (Australian Communications and Media Authority) erweist sich nun als schädlich für das Erreichen des Ziels (= Schutz der australischen InternetnutzerInnen vor verdorbenstem Webcontent). Kaum ist sie durch ein Leck bekannt geworden, brechen die Wikileaks-Server auch schon zusammen, wie Heise berichtet:

Wikileaks hält Ansturm auf Filterliste nicht stand (21. März)

Mittlerweile werde die umstrittene Liste international von zahlreichen Websites gespiegelt, heisst es im Artikel. Wir haben sie uns via The Pirate Bay besorgt:

torrent/4790026 (txt-Format, 64 kB)

Hoffen wir, dass diese Liste in keine falschen Hände fällt (Stichwörter: Kinder, Jugendliche, Triebtäter). Die Aufsichtsbehörde ACMA muss nun mit dem Vorwurf leben, beste Werbung für rund 2′400 der übelsten URLs weltweit zu betreiben.

So (rasch) verkehrt sich Gutmenschentum in sein Gegenteil – Schlechtmenschentum!

By Eric at 9:25 am CET | Category: In Flagranti
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March 21, 2009

Our Weekly Postcard (LXXXVIII)

… is only an embedded YouTube video, since it’s already Saturday afternoon. But a video of an excellent performance of That’s What Friends Are For by saxolady from Austria.

Have a nice time! Confidence in the stock market increases. We hope to be back next week with more and more good news from the financial world.

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By Eric at 3:30 pm CET | Category: Backyard, Music, Video
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March 20, 2009

Schweiz / Börse am Nachmittag: UBS N avanciert

75.00 – wie einst – wird sie soooo schnell nicht erreichen; aber es geht weiterhin sehr nett aufwärts. Könnte es sein, dass UBS N/Valor/ID: 2489948 zur Volksaktie mutiert (ist)?

Logisch wäre es – wenn man als Steuerzahlerin oder Steuerzahler schon das Portemonnaie oder Portmonee oder Borsellino hinhalten muss für diesen Laden…

Our target price for UBS N: 22.00 Swiss Francs at the end of year. And there’s more than hope in sight!

By Gris-Gris at 2:34 pm CET | Category: Backyard, In Flagranti
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Ja, Urs Widmer, eigentlich stimmen wir Ihnen zu…

»Im Grunde genommen hat Herr Steinbrück nicht sehr ungewöhnlich scharf gesprochen. Er hat nur einfach Klartext gesprochen. Und das mögen wir nicht so sehr. Das Problem ist, dass er zwar scharf formuliert, aber alles in allem hat er recht.«


Urs Widmer, in «Ich krieg die Wurst da!» – Schriftsteller Urs Widmer über Differenzen mit unserem deutschen Nachbarn (NZZ, 20. März)

… aber wir erinnern Sie an dieses Stenogramm von Martha Schmidt zu Ihren Poetikvorlesungen in Frankfurt 2007:

linkszeitung.de: Urs Widmer als Poetikdozent in Frankfurt – Die Siegersprache in der globalisierten Wirtschaft (PDF)

Daraus zitieren wir:

Das Publikum schüttelte sich vor Lachen, als Urs Widmer mutmaßte, der Area Sales Manager sei wohl wie eh und je der Vertreter, der mit seinem Staubsauger vor abweisenden Hausfrauen strande. Leises Raunen ging durch den Hörsaal, als er erklärte, dies sei ein neuer Jargon mit präfaschistischem Beiklang. Die Siegersprache, dieser uneigentliche Jargon der Macht, habe heute wieder militärischen Klang. Allerdings komme der Krieg im Maßanzug daher.

Ja, Urs Widmer, eigentlich stimmten wir Ihnen auch 2007 zu… Darum sind wir, schlichtköpfig wie wir sind, nun etwas ratlos. Niemand hier bei uns (Paperholic) würde sich dazu versteigen, von Peer Steinbrück als einem Nazi-Schergen zu faseln; aber bei Peitsche, Kavallerie und Indianer glauben wir genau diesen militärischen Klang herauszuhören, über den Sie damals dozierten …

Und noch eine Widersprüchlichkeit plagt uns: Warum dürfen nur die Deutschen direkt sein in der Ansprache? Jetzt haben halt die Schweizer zurück gebellt…

Und schliesslich und vor allem: Dieser sozialdemokratische deutsche Spitzenpolitiker hat mit seiner Rittmeister-Rhetorik den… äh… fortschrittlichen Kräften in der Schweiz einen schier unfassbar grossen Scheisshaufen vor die Füsse gesetzt. Das wird klebrig und zäh werden bei den nächsten Abstimmungen und Wahlen…

Danke, Genosse! Freundschaft!

By Gris-Gris at 11:19 am CET | Category: Great sayings, In Flagranti
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