March 5, 2009

Schweiz / Paperholic: Was uns heute Morgen (an)trieb: UBS N und Minarett-Initiative (⇒ Lauschangriff)

Nach 9:30 Uhr Lokalzeit gings mit UBS N (Valor/ID: 2489948) schon wieder bergab. Weit entfernt von unserem Kursziel 22.35 wurden die gestrigen Gewinne von anderen mitgenommen.

Nach Oswald Grübel scheint auch der 68jährige Kaspar Villiger (links, Bild auf uferlos.wordpress.com) als neuer UBS-Verwaltungsratspräsident in spe keine nachhaltige Performance zustande zu bringen. So ging man für kurze Zeit ins Café (französisch für Kaffee, von arabisch qahwa), wo man mit viel Diskretion die Damen am Nebentisch

Im Cafe

Foto: Paperholic

belauschte. Natürlich wurde über die Minarett-Initiative gefachsimpelt, welche nun doch vors Volk kommen wird.

Dem Minarett mit seinem schlanken Schaft und neckischen Dach-Hütchen wurde dabei einerseits einige Eleganz attestiert im Vergleich mit dem viereckigen klobigen Glockenturm, aber andererseits leider auch, Machtsymbol einer Kultur zu sein, in der Vielweiberei an der Tagesordnung ist. So fasziniert und beunruhigt es gleichzeitig…

… wie uns die UBS N-Aktie – sie scheint sich heute definitiv im Einstelligen eingenistet zu haben. Ein klein wenig vom Phallischen des Minaretts würde ihr gut (an)stehen.

By Eric at 3:39 pm CET | Category: Backyard, In Flagranti, Linktips
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4 Responses to “Schweiz / Paperholic: Was uns heute Morgen (an)trieb: UBS N und Minarett-Initiative (⇒ Lauschangriff)”

  1. Matthias says:

    Wärend der normale Schweizer Mühe hätte, die zehn Gebote in der richtigen Reihenfolge zu nennen, zeichnet er sich durch profunde Kenntnisse des Islams aus und weiss: Minarette sind Machtsymbole! Vor diesem überragenden Wissen muss sich unsereins einfach bescheiden verbeugen.

  2. Eric says:

    Allerdings habe auch ich ein Problem mit diesen Minaretten – stumm sind sie irgendwie eigenartig. In Tel Aviv-Jaffa hört es sich so an:

    Muezzin

    Schön!

  3. Claudio says:

    Und wenn du schon beim qahwa angekommen bist, solltest du auch noch sukkar erwähnen, der – obwohl im tiefsten Mostindien produziert, einen langen Weg hinter sich hat: Von Indien über Arabien, von da über Italien und Frankreich eine halbe Weltreise unternommen hat.

  4. Eric says:

    Danke für diese Ergänzung.



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