February 25, 2009
Update 2 Causa ‘Hildegard J. B.’
[Siehe: Update Causa ‘Hildegard J. B.’, Paperholic, 5. Februar!]
Neues Detail im Fall der des Stalkings beschuldigten 58jährigen Französisch-Lehrerin: Sie ist keine gebürtige Schweizerin, wie die Berichterstattung von Blaulicht und Graulicht – Das Online Magazin (Hotline: 0699-133 00 103) andeutet:
Stalking-Fall Hildegard – Brach ihr Pfarrer die Hand? (22. Februar)
Das Detail verbirgt sich im 3. Absatz, wo von einer gebürtigen Deutschen die Rede ist. Und auch gegenüber dem Opfer – dem aus Italien eingewanderten so genannten Wiener Pater Giovanni – wird nun seitens des Fachorgans eine gewisse Skepsis spürbar (Stichwort: Handbruch).
Schliesslich sogar generelle, wenn auch vorläufig eher noch leise Zweifel an einem erfolgreichen Ausgang des Prozesses. Die Anti-Stalking-Gesetzgebung in Österreich war von feministischen Truppen aufgegleist worden, beschäftigte die Gerichte intensiv, doch wurden die meisten Angeklagten – grossmehrheitlich Männer, wie wir vermuten müssen – freigesprochen. Es wäre somit eine bald ans Absurde grenzende Ironie von Justitia, wenn nun ausgerechnet in diesem besonders spektakulären Fall eine Frau als Stalkerin verurteilt würde.
By Eric at 11:48 am CET | Category: In Flagranti, Linktips
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Schweiz / Börse am Morgen: UBS N von Obama beflügelt
Ende des Jammerns – viel verhaltener Optimismus war aus der Rede des amerikanischen Präsidenten herauszuhören.
PS: Loyalität lohnt sich: UBS-Ehrenpräsident Niklaus Senn hat beim Kurs von zehn Franken Aktien der Grossbank gekauft. Er sollte uns allen ein Vorbild sein. Und abschliessend ein Pfui den Defätisten!
By Eric at 10:29 am CET | Category: Linktips
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February 24, 2009
Ahoi, Wikipedia! ‘Schweizer Bankwesen’ – zuletzt am 10. November 2008 um 19:24 Uhr geändert
[Link] – und der Artikel über das Schweizer Bankgeheimnis wurde zuletzt am 9. Januar 2009 um 14:51 Uhr geändert.
Sämtliche Zahlen 2006 auf Konzernebene, inklusive Tochtergesellschaften…. 2006 – das waren noch Zeiten! Will uns die Community eine Freude bereiten oder ist sie im Winterschlaf oder interessiert dieses schweizerische Zeugs schlicht niemanden (mehr)?
Aber der gestrige Wikipedia-Artikel des Tages war spannend: Ahoi – das berühmte maritime Signalwort im Spannnungsfeld mit hello.
By Gris-Gris at 5:03 pm CET | Category: In Flagranti
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Paperholic Interna: My daily Moor’s Head yesterday
… shortly before the closing of Swiss stock exchange (> SMI) at 17:30 local time. I got too nervous to exercise care. The global financial crisis takes its toll everywhere – even on my Moor’s Heads.

By Gris-Gris at 3:25 pm CET | Category: Backyard
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Wischiwaschi (at Swiss Bankgeheimnis)
Legende zum Bild im Tages-Anzeiger-Artikel: Finanzplatz-Sumpf Florida – Hummler schiesst gegen die USA. Der Lead lautet:
Der Präsident der Schweizer Privatbankiers, Konrad Hummler, fordert die Schweizer Politik auf, bei der Debatte über das Bankgeheimnis den Spiess umzudrehen.
Zunächst: Wieder einmal ist die Bild-Legende besser als die Schlagzeile, denn Hummler schiesst nicht nur gegen die USA – gemäss Artikel schiesst er auch gegen die Trusts auf den britischen Kanal- und Karibikinseln sowie gegen die Teilnehmer am G-20-Gipfel, von dem man die Schweiz ausgeschlossen habe [sic! Man hat die Schweiz ausgeschlossen - der Konjunktiv ist überflüssig.]. Die Teilnehmer müssten auch Rechenschaft ablegen
über die Rolle des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, über die Zahlungsmodalitäten im deutschen Schwarzmarkt und die Verwendung der Kokain-Gelder in den USA.
Wir interpretieren, dass hier keiner die Umdrehung des Spiesses fordert, Hummler fordert – ganz allgemein – gleich lange Spiesse. Warum soll der Finanzplatz Schweiz als einziger auf die kriminellen Gelder verzichten? Dies zu tun, würde ihm einen existenzgefährdenden* Wettbewerbsnachteil einbringen.
Wir anständigen Bürger brauchen das Bankgeheimnis nicht – aber wir brauchen es halt doch! So lange jedenfalls, als die anderen vor ihrer eigenen Türe nicht gewischt haben.
Capischi?
*Tatsächlich oder bloss vermeintlich?


