November 20, 2008
Schweiz/Bundesbahnen: Netzgrafik-Fahrplan 2009 erschienen
bahnonline.ch teilt mit (20. November):
Die Schweizer SMA und Partner AG hat in Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Bundesbahnen SBB passend zum Fahrplanwechsel die Netzgrafik der Schweiz für den Fahrplan 2009 publiziert. Auf nur einem Blatt enthält sie Ankunfts- und Abfahrtszeiten an beinahe allen Bahnhöfen der Schweiz – ein Muss für jeden Bahn-Benutzer!
Die aktuelle Netzgrafik kann ab sofort unter www.sma-partner.ch heruntergeladen werden.

Bild: Ausschnitt Netzgrafik-Fahrplan Schweiz 2009



Ist ja schön, was man mit Nullen und Einsen so alles anstellen kann, wenn man dann auch noch etwas mit der Information, die dadurch erstellt wird, anfangen könnte, wäre das wohl allzu schön. Kommt bei diesem Strich- und Zahlengewirr überhaupt jemand draus?
Ich will eigentlich bloss wissen, ob die S12 immer noch um 22 und 52 fährt.
Aber, Claudio, doch keine Vorverurteilung! Ausdrucken und einüben!
Also – umgekehrt: Ich glaube, so ein Netzgrafik-Fahrplan steht am Ursprung aller Fahrtenplanung. So sieht es aus bei den SBB, damit schlagen sich die Leute dort rum, damit bis am Schluss ein LINGUIST wie du letztlich einsteigen und fahren kann.
Aber bitte mit Fahrausweis.
Kommt man damit überhaupt irgendwo an?
“„Ja, mach nur einen Plan …“
Ein Aspekt noch: Letztlich ist der “normale” Fahrplan auch nichts anderes… So ein Netzgrafik-Fahrplan scheint mir aber raffinierter und effizienter.
Aber, es sei zugegeben: Ich hab ihn runtergeladen und bin auch noch am Studieren.
anaximander, wünsch dir doch für Weihnachten eine Modelleisenbahn und mach dann dafür einen kleinen Netzgrafik-Fahrplan. Learning by doing!
Manchmal bleibt der Fahrausweis tatsächlich zu Hause im Portemonnaie in der falschen Tasche… Dann nützt es einem auch nichts, wenn man den Netzplan verstanden hat: Man wird in solchen Fällen so oder so als sans papier behandelt.
Nebenfrage: Kannst du dich erinnern, ob es in den Winterthurer Trolleybusen früher noch einen “Kondukteur” für den Billetverkauf gab? Also, Fahrer + Kondukteur? Hast du allenfalls sogar Erinnerungen an die Zeit, als in Winterthur noch das Tram fuhr?
Menschen mit schwachem KURZzeitgedächtnis sollen ja oft über ein phänomenales LANGzeitgedächtnis verfügen.
Nebenfrage meinerseits: Was haben denn Lang-/Kurzzeitgedächtnis und Netzpläne miteinander zu tun? Für Trams in Winterthur müsste man ja ein allzu gutes Langzeitgedächtnis haben, da wäre es fast schon gefährlich, wenn man sich daran erinnern würde.
Dein vergessenes Portemonnaie liess mich daran denken…
Stand ich doch letzthin an der Thalacker-Station (?)…
http://www.stadtbus.winterthur.ch/
.. und beobachtete eine ältere Frau: Sie entwertete ihre Mehrfahrtenkarte am Automaten erst, als der Bus sichtbar war (Anfahrt). So eine Abstempelung ist ja nur für 30 Minuten gültig…
Schon sehr interessant, dieser Generationenunterschied. Alles eine Frage der Sozialisation?
In diesem Moment hätte ich an dich gedacht, Claudio, wäre mir dein Kommentar bereits bekannt gewesen. So dachte ich allerdings nur: DIESER Gerationenunterschied!
Fuhr ich damals schwarz? Nein – ich hatte eine gültige Fahrkarte, allerdings schon 10 Minuten vor Ankunft bzw. Abfahrt des Buses entwertet, d.h. ich gehöre der MITTLEREN Generation an.
Die nächste Generation hat fürs Busbillet und alles andere wohl einen Chip. Ob dies tatsächlich nur ein Generationenunterschied ist, vermag ich nicht abzuschätzen. Wenn ich Stempelbillette hätte, würde ich auch erst beim Nahen des Busses stempeln, glaube ich.
Wo die Talacker-Haltestelle ist, weiss ich nur allzu gut. Da gibts in der Verlängerung nämlich ein Schulhaus und neben dem Schulhaus ist ein Bahnübergang, dessen Barrieren mehr geschlossen als offen sind. Da sollte man bei Regen nicht unbedingt von der Velo- und Fussgängerüberführung hinunterfahren, die Schwerkraft ist immer stärker und bei Regen noch stärker.
Dann ist das Risiko, dass man zu früh stempelt und später dann dadurch mit einem Fuss in der Illegalität steht, tasächlich so gross! Man sollte die Weisheit des Alters also nie in den Wind schlagen – je älter ich werde, um so mehr leuchtet mir diese Erkenntnis ein.
Das mit dem Chip wäre tatsächlich absolut praktisch und würde viel zur Vereinfachung des Alltags beitragen.
Die Barriere wurde früher von einer Barriere-Wärterin bedient. Wer sich mit ihr gut stellte, der durfte auch bei geschlossener Barriere noch schnell die Geleise queren – sie hatte ein rotes Fähnlein und signalisierte damit dem Loki-Führer, dass sich noch jemand auf dem Geleise befindet.
Mich würde interessieren, was die Barriere-Wärterin heute macht. Vielleicht wurde sie ins Stadtpolizei-Corps übergeführt. Naheliegend wäre das ja gewesen.
Aber, was zählen schon die Jahre, was die Menschen, die diese durchliefen, in unserer heutigen hektischen Zeit!