March 26, 2008
Lieber spät als nie: Von Sagmeister lernen
Viele Menschen, auch wenn sie körperlich längst ausgereift sind, bedürfen der spirituellen Führung. In einer Welt (zer)fliessender Werte sind für sie insbesondere Ansagen von so genannt angesagten Menschen Gold wert. Und im Idealfall heisst der ansagende Mensch Sagmeister*, stammt aus Vorarlberg und hat sich in New York zu einem weltweit angesagten - vielleicht sogar zum angesagtesten - Grafiker entwickelt.
Basis von Sagmeisters erfolgreicher Eigenentwicklung waren Eigenansagen. Und da Sagmeister ein emphatischer Mensch ist, behielt er diese Eigenansagen nicht als Betriebsgeheimnis für sich, sondern offenbarte sie der übrigen Menschheit - zuletzt im Rahmen seines neusten Buches (Verlag Hermann Schmidt, Mainz: Things I have learned in my life so far), dessen Text allerdings nur in Englisch vorliegt. Doch der Fisch zu Babel hat sie für uns übersetzt (Screenshot, englische Vorgabe by Nerdcore, 5. Februar):

Uns hat speziell Ansage Nr. 12 überzeugt (Das Halten eines Tagebuches stützt persönliche Entwicklung), und folgerichtig haben wir uns ein Tagebuch gekauft. Aber nur ein leichtes; sobald wir tragfähiger geworden sind, werden wir uns ein schwereres kaufen - allerdings nie ein zu schweres.
*Sagmeister, Stefan (Wikipedia-Artikel)
By Eric | Category: In Flagranti
ShareThis
| Permalink |
TrackBack URL | Leave a Comment
Webdesign / Trends: Lasst uns rastern!

For many designers, grid-based design is still somewhat of a mystery, liest man in einem Forum für Webdesign-Freelancer - und wundert sich, denn (Gestaltungs-)Raster werden seit vielen, vielen Jahrzehnten eingesetzt. In der Stadtplanung und der Architektur, aber auch in der Typografie und im Grafikdesign. Man denkt - unter anderem - an verstorbene Gestalter wie Max Bill († 1994) und Josef Müller-Brockmann († 1996), welche Raster-Systeme für die visuelle Gestaltung - so auch der Titel von Müller-Brockmanns Buch (erschienen 1981) - virtuos einzusetzen wussten.
Im Webdesign war das Thema Raster - im Englischen wird der Begriff grid (deutsch Netz) verwendet - bisher ein eher randständiges. Warum und weshalb - das können (sich) auch die Autoren des Wikipedia-Artikels Grid (page layout) nicht erklären:
Why it has taken so many years for web developers to become interested in something, that has been essential to the written medium in general since the 30s, is hard to say - the technology, namely HTML and CSS, has been around for a while, but has only recently been applied to the implementation of grid-based layout systems for web pages.
Aber jetzt gewinnen Thema und Technik des Rasterns im Webdesign rasant an Fahrt (- da und dort wie üblich verbunden mit einigem Gehupe zwecks Gewinnung von Aufmerksamkeit):
P.S.: Fürwahr ein ultrakurzer Link-Dump - aber wir bleiben am Thema.
By Gris-Gris | Category: Linktips
ShareThis
| Permalink |
TrackBack URL | 2 Comments/Trackbacks
March 25, 2008
Mac OS X: Safari 3.1 - super!
Aber nicht doch, hören wir raunzen*: Schnee von gestern!. Doch es muss sein, denn nun haben wir umfangreiche praktische Erfahrungen mit Apples neuer Safari-Version gesammelt und können bestätigen, was im Titel dieses Eintrags steht: super!
Safari war zuletzt (Version 3.0.4) instabil; andauernd musste man Berichte an Apple senden. Version 3.1 läuft nun wieder schnell und stabil (kein Browser-Crash in den vergangenen 168 Stunden). Lustig&lehrreich zudem: via Einstellungen > Erweitert kann Develop in der Menüleiste eingeblendet werden, wo interessante Features zum Prüfen von Sites zur Verfügung stehen.
Wir hören nun: Ja, auch FF..! Aber Safari ist einfach schicker und quasi standesgemässer. Sind wir, solches feststellend, nur dumme Opfer der Apple-Warenästhetik? Keineswegs, denn auch spektakulär ist die Überlegenheit von Safari 3.1 OS X im
Safari erreichte 75 von 100, unser feuriges Füchschen nur bescheidene 52 Punkte.

*Apropos Raunzen: Zeitgleich erschien auch die neue Safari-Version für Windows. Seither suchen Microsöftler nach Haaren in der Suppe. So etwa ein Blogger namens Robert Basic, welcher glaubte, den Osterfrieden nachhaltig stören zu müssen, indem er Apple eine schmierige Hintertürtaktik vorwarf. Basic schrieb (22. März):
Was fällt auf? Nix. Eben. Nur, wenn man nicht aufpasst, hat man auf einmal den Safari-Browser auf seiner Windows-Maschine drauf.
Ja, wer nicht aufpasst, der kann sogar unter die Dampfwalze kommen… (
) Im Ernst: Apple weiss natürlich, dass man die Brechstange braucht, um die Microsöftler in ihren System-Alb-Tag-Träumen zu erreichen.
Wie dem auch sei: Wir jedenfalls finden, wie schon erwähnt, Safari 3.1 OS X super. Bravo Apple!
Unser Symbolbild: Das Safari-Render-Männchen aus dem Acid2-Test. Wir widmen es den Windows-Pilot(inn)en.
By Gris-Gris | Category: In Flagranti
ShareThis
| Permalink |
TrackBack URL | Leave a Comment
Une note pour notre blogroll: Oui, c’est triste - la dépression!

En plus, il est un cas spécialement terrible (puisqu’il est trop vieux pour se remettre à la bicyclette). Peut-être il épurera son allemand - une idée pas si mauvaise, mais je crois que ce n’est pas la méthode idéale pour battre cette maladie.
His last entry before The Darkness came: Un faux cul et un vrai (le faux là-haut)
ALLEZ HOP! Pourquoi pas chercher la consolation chez les femmes? Pensez à votre président, Monsieur Ibis!
By Gris-Gris | Category: Blogs
ShareThis
| Permalink |
TrackBack URL | 4 Comments/Trackbacks
It seems that we need a Green Card (before next Easter)

About 22,000 tickets were given out to the annual White House Easter Egg Roll, which also included a reading corner featuring First Lady Laura Bush and daughter Jenna Bush, and other activities.
Egg Roll 2008 in Washington: The Washington Times Photo Report
What a country!


