March 12, 2008
Ein (weiterer) Mosaikstein auf dem Weg zum Erfolg? Michèle Roten on YouTube
Michèle Roten nimmt kein Blatt vor den Mund, aber allerlei in denselben. Darüber schreibt sie gerne, was schon im Herbst 2005 zu einem Hennenkampf geführt hatte, über den wiederum wir schrieben:
Switzerland: Werde ein Ding! (online nicht zugänglich) (Paperholic, 6. September 2005)
… inklusive Nachzutragen (I): Doch (teilweise) online! (Paperholic, 8. September 2005)
Das Orale ist im Fall von Frau Roten bis heute virulent geblieben, wie das untenstehende YouTube-Filmchen* zeigt. Aber auch die moralische Entrüstung darüber. Regula Stämpfli entflammte 2005 feministisch; Ronnie Grob von Medienlese fühlt sich 2008 als Kavalier herausgefordert und schreibt heute: Das Opfer der erbärmlichen Aktion ist eine Journalistin.
Übrigens - im Kommentar-Thread zum YouTube-Filmchen ist von einem billigen PR-Gag der Frau Roten die Rede.
*Video: michèle roten die schwanzlutscherin
NB: Im gezeigten Magazin (Nr. 9/2008) mit General Jaruzelski auf dem Titelblatt steht der Roten-Text nicht.



Hallo Gris-Gris, hier der Kavalier.
Was würdest denn du dazu sagen, wenn eine Frau oder ein Mann nach einer gemeinsamen Liebesnacht mit dir auf youtube.com was darüber erzählt? Oder wenn einer oder eine etwas über eine angebliche Liebesnacht erzählt, von der du noch gar nichts weisst. Oder wenn nach einer Scheidung dein Ex-Mann oder deine Ex-Frau auf YouTube endlos Dinge über dich erzählt, von denen du dachtest, es handle sich um Geheimnisse?
Also ich glaube, das würdest du super finden. Ja?
Ronnie, das ist doch ein Volkssport im Internet - einerseits das Hoaxen, andereseits das Veröffentlichen von nackten Exen sowie das Virale.
Wenn eine tolle Frau vorgeben würde, sie hätte mit mir eine tolle Liebesnacht (noch dazu eine gemeinsame - wie du betonst
) verbracht, das fände ich sehr toll! Hätte ich auch kein Problem mit meiner Lebensabschnittspartnerin. Denn die glaubt mir mehr als dem Net.
Irgendwie finde ich diesen deinen Eintrag auf Medienlese naiv…
Deine “Kavaliershaltung” ist Unsinn angesichts einer Autorin, die ihren Geschlechtsverkehr in der Öffentlichkeit quasi publizistisch zelebriert.
Mein Fazit: Selbst wenn es nicht viral gemeint sein sollte, so ist das Filmchen Frau Roten durchaus “adäquat” (wenngleich nicht sonderlich originell und/oder gekonnt).
Setzt Blogwerk jetzt auf die Pornoschiene weil die Besucherzahlen im Februar eingebrochen sind?
Nein! Ich vermute stark, im konkreten Fall ist es die männliche hormonale Situation (”Ronnie Grob”) im Frühjahr - wie es ein User z. B. hier zum Ausdruck bringt:
comments
Müde und geil - die ideale Antwort: BLOWJOB!
Auch Blogwerk wird nur von Menschen gebastelt.
Ich glaube, mit meinen Hormonen ist alles in Ordnung. Es ist auch nicht so, dass ich als galanter Kavalier zu Hülf gesprungen bin, sondern es würde mich genau so vor den Kopf stossen, wenn eine Frau so ein Video über einen Mann auf youtube.com hochladen würde.
Schon gut, Ronnie. Mach weiter so. Ich bin mir sicher, dass interessiert mich (und uns) gewaltig.
Yup!
Erstaunlich, wie die Roten der BB gleicht.
Das Schicksal der Blondinen - sie gleichen einander irgendwie alle.
Allerdings war ich der Meinung, Frau Roten sei brünett.