October 19, 2007
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Via bitelia
By Eric at 4:24 pm CET | Category: Linktips
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Cécilia et Nicolas Sarkozy: Divorce!
Reportage sur France 2
By Aysun-Craig at 2:49 am CET | Category: In Flagranti
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Schweiz/Wahlprognosen: Noch 2x schlafen…
… dann haben wir die Bescherung. Ein letzter spekulativer Blick in die Polit-Zukunft. Mit Hilfe der DRS-Wahlbörse – und nicht des Wahlbarometers des Politologen Claude Longchamp, dem wir aus zwei Gründen misstrauen:
(1) Genauigkeit: Claude Longchamps Voraussagen wurden gestern im Tages-Anzeiger als umstrittene Zahlenakrobatik bezeichnet. Die Autorin Verena Vonarburg stellte die Frage: Wird er am Sonntag bei der SVP weniger danebenliegen als in den letzten beiden Wahlen? Bei den Wahlen 1999 hatte Longchamp der SVP einen Wähleranteil von 20 Prozent prognostiziert – sie erreichte 22.5 Prozent. Im Jahr 2003 sah er die SVP bei 25,3 Prozent – sie erreichte 26,7 Prozent.
(2) Aktualität: Longchamps letzte Umfrage liegt nun schon etliche Tage zurück; mögliche Auswirkungen der Berner Krawalle wurden nicht (mehr) erfasst.
Anders die DRS-Wahlbörse – sie läuft aktuell auf Hochtouren. Im Moment des folgenden Screenshots (heute, 19.Oktober; 00:18 Uhr) sind es 2′217 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche mit Erwartungen spekulieren. Man beachte: Die Frage, welche sie sich stellen, lautet: Was werden alle anderen wählen? Und nicht (wie bei einer Wahlbefragung): Was würde ich wählen..? Der Zwischenstand:

Wahlbörsen – wie die von DRS und NZZ – werden in der Schweiz zum ersten Mal veranstaltet und stehen im Schatten der Wahlumfragen. Sind sie nur eine Spielerei? Die Erfahrungen, welche anlässlich der letzten Wahlen in Österreich und Deutschland mit Wahlbörsen gemacht wurden, sind hinsichtlich Prognose-Genauigkeit sehr positiv.
Wir selbst – Zocker bis in die Haarspitzen – wagen folgend eine eigene Prognose. Voilà, die Paperholic-Wahlprognose*:
Schweizerische Volkspartei: 27,2%
Sozialdemokratische Partei: 22,3%
Christlichdemokratische Volkspartei: 16,0%
Freisinnig-Demokratische Partei: 15,3%
Grüne Partei der Schweiz: 9,8%
Andere Parteien: 9,4%
*Anmerkung: Nur unsere Prognose – nicht unser Wunschergebnis. Basis: Bereitschaft, sich öffentlich zu blamieren.
By Eric at 1:29 am CET | Category: Backyard, Linktips
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October 18, 2007
Deutsche Blogcharts: Fast nur noch Minuszeichen
Seit gestern liegt die neueste Ausgabe (42/2007) der Deutschen Blogcharts vor. Der Shopblogger (Verrücktes und Bemerkenswertes aus dem Supermarkt…) hatte mal 1′205 Links, jetzt noch 580; medienrauschen hatte mal 555 Links, jetzt noch 332 Links; usw., usw., usw.
Nebenan hat Jens Schröder jetzt noch die meistabonnierten deutschen Blogfeeds veröffentlicht… Die Phänomene sind schwierig unter einen Hut zu bringen. Blog-Blues oder no Blog-Blues?
Wir entscheiden uns für Dark Ambient by Das Fleisch – best listened in complet darkness at home. alone. solo: KOENIGSKINDER_premaster_1.mp3:
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
By Gris-Gris at 5:20 pm CET | Category: In Flagranti, Linktips
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Herbstgedanken: Das Blasen erfreut sich landauf, landab…
… grosser Beliebtheit bei den Ausführenden – sowohl auf öffentlichem wie auch auf privatem Grund. Denn es ist eine effiziente Technik, d.h. es geht schnell und einfach zur Sache und erfordert verglichen mit anderen Techniken eher geringen Körpereinsatz.
Allerdings entsteht dabei Lärm, der bei allen Menschen im Umfeld des Geschehens wenig bis keine Begeisterung weckt. Zum Glück für sie gibt es die kommunalen Polizeiverordnungen, welche Ruhe- bzw. Sperrzeiten für lärmige Tätigkeiten im Freien eindeutig regeln. In den Gemeinden des Kantons Zürich, beispielsweise, gilt hinsichtlich Blasen – wie auch Saugen – das Prinzip: Sonn- und feiertags – nie!.
Warum wurde das Blasen nicht gleich auf Bundesebene im Rahmen der neuen Verordnung des UVEK betreffend Lärm im Freien erfasst, welche Bundesrat Moritz Leuenberger im Sommer dieses Jahres in Kraft setzte? Ein vertiefender Blick in die Materie zeigt, dass die Schweiz sich gezwungen sah, die liberalere Lösung der Europäischen Union (EU) betreffend Blasen zu übernehmen, da im Rahmen der Bilateralen Abkommen technische Handelshemmnisse verboten sind.
Konkret bedeutet dies, dass die Schweiz nur dort Lärm-Grenzwerte erlassen darf, wo auch die EU diese Grenzwerte vorsieht. Bei Rasenmähern ist das beispielsweise der Fall, bei Bläsern und Saugern aber eben nicht. Sie unterliegen nur der Kontrolle durch die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) und einer Kennzeichnungspflicht mit Angabe der (Lärm-)Kennwerte. Man baut also auf die so genannte Vernunft der Käufer, sich für leisere Varianten zu entscheiden – im Klartext: der Markt soll es richten!
Am Rande sei bemerkt: Diese unserem Land quasi von fremden Vögten aufgezwungene liberale Lösung (Spiel der Marktkräfte statt Einschränkung der individuellen Terror-Ausübung) ist ein weiteres Beispiel dafür, was Bundesrat Christoph Blocher meint, wenn er davon spricht, dass übergeordnetes internationales Recht unsere seit 1291 gewachsene normative Gestaltungsfreiheit zu ersticken droht.
Blasen im Herbst – ein im Naturzyklus regelmässig wiederkehrendes Thema. Das affaire-public-Blog, beispielsweise, veröffentlichte hierzu schon im Oktober letzten Jahres unter dem Titel blow job* einen denkwürdigen Beitrag mit Fotos. Seither hat sich die Lage an der heimischen Front hinsichtlich Blasen und Saugen auf normativer Ebene leider massiv verschlechtert. Siehe oben!
Bild: Buchenlaub im Stadtpark (von Wikipedia)
*P.S. für Metatisten: Hony soit qui mal y pense..? Wer mit einem eher aufreisserischen Titel wie Blow Job in die Umweltdebatte eingreift, der handelt keineswegs unseriös, verschafft er doch dadurch einem Thema höchster Brisanz die gewünschte allseitige Aufmerksamkeit. Ein verwandtes Beispiel ist der Eintrag mit dem Titel Ficken für den Weltfrieden (Swiss Metablog, 16. Oktober), der sich mit Religion beschäftigt (und nur ganz am Rande mit Sexualität).


