October 26, 2007

Rites de potage (LVI)

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Der 1965 in Belgien geborene Konzeptkünstler und Vegetarier Wim Delvoye (Website; Wiki-Artikel) irritiert. Unter anderem zieht er Schweine auf und tätowiert sie (unter Narkose, wie es heisst). Die derart veredelten Tiere werden nach ihrem natürlichen Tod als Kunstwerke vermarktet – eines von ihnen hat diesen Sommer bei Christie’s stattliche 71.662 US-Dollar (inkl. Gebühren) gebracht…

… ein Vielfaches dessen, was ein kommunes Schwein sonst einbringt – sogar dann, wenn es – früh verstorben durch Schlachtung – als Speck beim SVP-Buurezmorge serviert wird.

Bleibt die Frage, was so ein Schwein lieber hat: ein Ende als Propaganda-Speck oder als Kunstwerk in einem New Yorker Loft. Tierschützer finden, dass das alles sowieso eine Schweinerei ist. Recht haben sie! Auch wir bevorzugen Rindfleisch und Fisch und freuen uns auf die nun beginnende Wild-Saison.

Hinweis auf Wim Delvoye von BloggingTom. Bild (oben und unten): tatooed and stuffed pig LOUISE, 2004

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Weekend. Back on Sunday or Monday, we hope so. Have a nice time!

By Gris-Gris at 2:10 am CET | Category: Linktips
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