July 2, 2007
Sommerzeit - Ferienzeit - Lesezeit: Wir weisen hin…
Silicon-Valley-Entrepreneur Andrew Keen hat ein Buch mit dem Titel The Cult of the Amateur geschrieben, das Michiko Kakutani in The New York Times bespricht (29. Juni, register required) und als
shrewdly argued jeremiad against the digerati effort to dethrone cultural and political gatekeepers and replace experts with the ‘wisdom of the crowd’
zusammenfasst. Wer sich, wie der hier Schreibende, sowohl zu den Amateuren als auch zu den argwöhnischen Beobachtern von Internet und Blogosphere rechnet, der wird um die Lektüre des Buches nicht herumkommen (wollen*), scheint Keen doch viele der eigenen Beobachtungen zu bestätigen - beispielsweise:
He observes that as advertising dollars migrate from newspapers, magazines and television news to the Web, organizations with the expertise and resources to finance investigative and foreign reporting face more and more business challenges.
Oder die Einschätzung von Google, dieser - IMHO vor allem von SEOs und anderen suspekten Kommerzlern - manipulierten Suchmaschine, die einem das Meistverlinkte als most true or most reliable unterjubelt.
*(Ent)spannende Ferienlektüre, so zu sagen.
Zweitmeinung zum Buch - siehe auch:
Lessig Blog: Keen’s ‘The Cult of the Amateur’: BRILLIANT! (31. Mai)


