April 25, 2007
Bad News
… in our mailbox:
Unfortunately your Application with the Customer Reference Number …. has not been successful in the lottery for Tickets for UEFA EURO 2008. See a detail of the original mail message following:

The poor people from the UEFA ticketing team! They have to send cancellations the whole day long whilst we can save money.
By Eric | Category: Backyard, In Flagranti
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Es ist Mittwoch, und wir rechnen mittwöchlich ab
[Einfach is nix. Das musste letzthin sogar M.G. erfahren, als er sich an ein Buch wagte. Wir hoffen, dass er unseren Ratschlag beherzigt und sich mit Sudoku geistig fit hält.]
Fix is nix. Das galt für die Berliner Mauer, für die Villen Corti und Schoellhorn (ja, lieber Elm, Geschichte verschwindet) am Produktionsstandort dieses Blogs, wo auch schon das Volkshaus abgebrochen wurde. Nun haben die Investoren kalte Füsse bekommen, und die Kieswüste an bester urbaner Lage lässt uns an einen KZ-Appellplatz denken.
Bleibt noch das urbane Grün (- Reto Stauss). Schon im Juli 2006 veröffentlichten wir dazu einen Ausgehtipp. Sehr Berlin-bezogen. Dort gibt es diese schönen Orte, doch bitten wir, aufgelassene nicht mit jüdischen Friedhöfen zu verwechseln.
Noch eine Naturbeobachtung: Letztes Jahr ertrank uns die erste Fruchtfliege im LAVAZZA, dieses Jahr im Bier. Damit steht sie wieder ganz in der Tradition ihrer Art.
Wayne Rooney schoss gestern dann doch noch das Siegesgoal für ManU. Da ward auch bei uns ein Juchzen! Und heute freuen wir uns auf das Gesicht von José Mourinho, wenn Peter Crouch nach Zuspiel von Xabi Alonso für die Reds scort.
Unser folgendes Symbolbild ist Martin Jakl gewidmet: Das Grab Stülers in Berlin, im Hintergrund eine Fassade mit Aussenisolation

By Gris-Gris | Category: Backyard
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Fashion: ‘Please insert a coin…’
Only a bad joke, based on a really machoist view of the world. ![]()
By Eric | Category: In Flagranti
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April 24, 2007
Schweiz natur: Im Schlick
Hunderte von Tonnen Artilleriegeschosse und Handgranaten liegen verborgen im Bodenschlick des Thunersees, Brienzersees, Vierwaldstättersees. Heute erinnert uns Spiegel Online wieder einmal daran: Explosiver Militärmüll in Schweizer See-Idyll versenkt.
Aber nur bis 1967.
Heutzutage sind es mehr die randständigen Kreise, welche Bier- und Redbull-Büchsen (auch entschärft!) versenken, wenn sie am Busen von Mutter Natur lagern. Unser kleines Foto-Tryptichon vom Züri-See:

So hat jede Generation ihre Versenker.
By Eric | Category: In Flagranti
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Video: Intervention
On le sait: Les poulets français sont comme les policiers français. Durs!
By Eric | Category: In Flagranti
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Mochovce, mon amour!
Wir lesen fast täglich die Meldungen von Contranetz.de zum Stichwort Atomstandorte. Eine Erfolgsgeschichte! Heute wird beispielsweise darüber berichtet, warum es nach Tchernobyl (1) über Weissrussland regnete: Die radioaktiven Wolken wurden von russischen Flugzeugen geimpft, um Moskau zu schützen. Nach Angaben von Major Alexei Gruschin gegenüber BBC2…
… hätten die Militärflugzeuge mit Silberjodid gefüllte Granaten abgeschossen. Mit dem Salz “geimpfte” Wolken bilden schneller Eiskristalle, wodurch die Regenbildung verstärkt wird. Nach Gruschin hatte sich die Windrichtung von Westen nach Osten gedreht, so dass nun die radioaktive Wolke die dicht besiedelten russischen Gebiete bedrohte: “Wenn es über diese Städte geregnet hätte, wären Millionen von Menschen der Katastrophe zum Opfer gefallen. Das Gebiet, in dem ich und meine Mannschaft aktiv die Wolken beeinflusst haben, lag in der Nähe von Tschernobyl, aber nicht nur im Umkreis von 30 km, sondern bis in eine Entfernung von 50, 70 und sogar 100 km.”
So regnete es vor allem in Weissrussland.
Gruschins Aussagen fügen, denken wir, vor allem der aktuellen Debatte in Österreich um die Anschaffung neuer Kampfflugzeuge für das Bundesheer einen wichtigen Aspekt hinzu. Der italienische Energiekonzern ENEL - Mehrheitseigner am staatlichen slowakischen Stromkonzern Slovenské elektrarné (SE) - möchte die Blöcke 3 und 4 des nicht unweit von Wien gelegenen Atomkraftwerks Mochovce (Wiki-Artikel) fertigbauen. Diese beruhen - wie die in Betrieb stehenden Blöcke 1 und 2 - auf dem so genannt sowjetischen Reaktor-Bauprinzip WWER-440/213 ohne Schutzhülle. Greenpeace Italia spricht in diesem Zusammenhang von einer revolutionären Technologie (siehe Plakat unten!).
Sollte Mochovce eines schönen Tages hochgehen, könnte es die österreichische Luftwaffe, dann aber ausgestattet mit modernem Fluggerät und nicht nur mit Segelfliegern, an der Grenze zur Slowakei so rechtzeitig regnen lassen, dass die Schwammerl-Ernte in der Wachau weiterhin ohne gesundheitliche Risiken vonstatten gehen könnte.

Anmerkung (1): Ältere Leserinnen und Leser werden sich erinnern. Wir verwenden beide Schreibweisen: mit sch und ch. Letztere ist französisch, d.h. passt besser zum Titel dieses Eintrags.


