November 16, 2006
Rites de potage (XXXVI)
Deutschland, du hast es schöner! Während Filialleiter Björn Harste heute seiner Leser- und Kundschaft mitteilen kann, dass eine Riesenlieferung Zotter eingetroffen ist, sitzen wir hier lesenderweise vor ganz anderen Spar-Quanti- bzw. Qualitäten:
3 700 000 betrug die Gesamtkeimzahl (= Keime/Bakterien pro Gramm) im Rindsvoressen, welches in der Spar-Filiale Steinenvorstadt (Basel) käuflich auslag und von Experten im Auftrag von Ktipp untersucht wurde.
Auch Paperholic ist Spar-Kunde. Wir kaufen bei Spar aber nur LAVAZZA, Bier, Schnaps und Bio-Milch, hatten wir doch schon ein dünnpfiffiges Erlebnis nach dem Verzehr einer Spar-Servelat. (So unsere zugegebenermassen bloss subjektive Einschätzung der Zusammenhänge – wir verzichteten auf Labor-Einsendungen!). Die Behandlung erfolgte mit Bananen und Schwarzer Schokolade aus der Migros-Filiale. NB: Sie wirkte und sei hiermit weiterempfohlen.
Anders als Björn Harste (
) ist unser Spar-Filialleiter ein eher wortkarger Mensch. Äussert er sich, dann eigentlich stets nur zum Thema Ladendiebstahl. Wir haben ihn schon mit dem Argument zu trösten versucht, die hohe Klau-Rate in seiner Filiale sei doch auch eine Form von Vertrauensbeweis für die Qualität der Produkte. Das aber – so unser Eindruck – verstand er nicht.
Der Artikel Unappetitliches Frischfleisch (Ktipp Nr. 19, 15. November 2006) ist online nur gegen Entgelt zugänglich. Nach langem (rechtlichem) Ringen haben wir uns schliesslich doch entschlossen, die in ihm enthaltene Tabelle hier zu veröffentlichen. Im Interesse der Volksgesundheit und mit der Anmerkung: Ktipp ist die nützlichste Publikation der Deutschschweiz (Abo-Bestellungen: HIER).

By Eric | Category: In Flagranti
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