August 26, 2006

Zunächst ausgeglitten, dann doch noch ein dänisches Ferienhäuschen: Wenn NZZ-Mitarbeiter reisen

Wir verwenden das Internet in erster Linie für das Einholen von Fahrplanauskünften der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Bevor wir eine Auskunft abrufen, lesen wir stets aufmerksam die rechtlichen Hinweise (Link dorthin im Footer der Fahrplan-Site):

Trotz aller vernünftigerweise zumutbaren Vorkehrungen können technische Ungenauigkeiten, Auslassungen oder typografische Fehler in den Inhalten der SBB Websites nicht ausgeschlossen werden. Die SBB kann keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der auf den SBB Websites publizierten Informationen, Tarifen, Preislisten und dergleichen übernehmen.

Unsere Erfahrung: Die Online-Fahrplanauskunft der SBB ist äusserst zuverlässig; einzig bei den Tarifauskünften fühlten wir uns in einigen Fällen schlecht unterrichtet, was aber mit einer unsorgfältigen Routenplanung unsererseits hätte zusammenhängen können… Nebenbei bemerkt: Das Reisen mit den SBB ist so oder so teuer!

Im Übrigen wissen wir schon seit einigen Jahren: Online-Reservierungen und -Buchungen, inkl. E-Mail-Verkehr – Reiseplanungen via Internet sind ein Vabanque-Spiel. Schön, dass uns nun S.B. dies bestätigt (Wenn einer eine Reise tut, stolpert er ins Netz, 25. August 2006, NZZ Online):

Das Ferienhäuschen in Dänemark - online gebucht, per E-Mail bestätigt - war anderweitig besetzt, der Mietwagen - online gebucht, per E-Mail bestätigt - stand nicht zur Verfügung, und sogar der Rückflug mit Swiss - online gebucht, per E-Mail bestätigt - war annulliert worden.

Aber alles konnte noch zurechtgebogen werden!

Und wieder einmal rufen wir einem Journalisten zu: Bravo, S.B., die Fortschritte in Ihrem Realitätsbewusstsein sind beeindruckend! Wie es auch dieser, von Ihnen formulierte Schachtelsatz ist, den wir in der NZZ-Printausgabe doch tatsächlich auf Anhieb lesen konnten:

Das Web ist wie ein Dschungel, unübersichtlich und voller Gefahren, es ist wie ein arabischer Markt, wo einem Händler in einer Sprache, die man nicht versteht, etwas verkaufen möchten, das man nicht kennt und vermutlich auch nicht will.

Folgende Symbolbilder, S.B. gewidmet: Mann und Material und die Gesetze, u.a. der Physik – und stets zählen nur die analogen/konkreten/realen Verhältnisse vor Ort. Letzteres wissen sogar die Kühe, und so ist es auch im (Online-)Tourismus!

Fotos: Paperholic (Rigi First, 25. August 2006)

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By Eric | Category: Backyard, In Flagranti, Linktips
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