June 19, 2006
Bericht aus der Steiermark: Auf den Spuren des Waldbauernbuben
Ein Ort von schlichter Eleganz. Wunderschön die stille Ästhetik der Sanitärmaschinerie… Comandantina Dusilova berichtet aus St. Kathrein am Hauenstein. Dort hatte Peter Rosegger (körperlich zu schwach, um Bauer zu werden) bei einem Wanderschneider das Handwerk erlernt. In der Folge kam er viel – aber (zunächst) nicht weit – herum und begann, obwohl nur minder gebildet, Dorfgeschichten zu schreiben… Schliesslich, als er 1918 im Alter von 74 Jahren verstarb, war er ein berühmter österreichischer Schriftsteller.
Allerdings:
Die Rosegger-Biographie von Eva Philippof trägt den Titel Dichter der verlorenen Scholle, und wohl nicht ganz zufällig steht über dem Rosegger-Wiki, dass es einer Überarbeitung bedürfe. War Rosegger ein Nationalist, deutschtümelnd, gar ein mystischer Vordenker von Nazi-Ideologie..?
Viele noch offene Fragen, und so hat dieser Steiermark-Bericht aus Wiener Feder durchaus seinen Reiz.
By Gris-Gris | Category: Linktips
Permalink |
TrackBack URL |
Comments/Trackbacks
Leave a Reply


